Abbildung (FotoPrint screen / Google maps)
Bergbau- und Energieministerin Dubravka Đedović Handanović erklärte, die Verhandlungen zur Umgehung der NIS-Sanktionen seien recht schwierig, da Serbien sich in einer wenig beneidenswerten Lage zwischen zwei Mächten – Russland und den Vereinigten Staaten – befinde und mehr Zeit benötige, als im Januar oder Februar erwartet worden sei. – Die vierte Verlängerung der Betriebslizenz des Mineralölunternehmens "Naftna industrija Srbije" (NIS) wurde genehmigt. Es ist uns sehr wichtig, dass die Sanktionen nicht in Kraft treten, um die Stabilität und Versorgung des Marktes sowie die Preise zu gewährleisten. Daher werden wir mit allen Mitteln dafür kämpfen, den Dialog mit beiden Seiten fortzusetzen und unsere Position zu schützen – sagte die Ministerin.
Sie fügte hinzu, Serbiens Lage sei alles andere als einfach und die Umstände unvorhersehbar. Serbien könne aber etwas tun und werde dies bereits getan, nämlich die Reserven maximal zu erhöhen, damit neben NIS auch andere Lieferanten die Versorgung übernehmen könnten, was bereits der Fall sei.
– Unser Ziel ist es, dass die Sanktionen nicht in Kraft treten. Serbien hat nichts zur Einführung von Sanktionen beigetragen. Wir können nur hoffen und vor allem darauf hinarbeiten, das bestmögliche Ergebnis für unsere Bürger zu erzielen, nämlich dass NIS seinen Betrieb fortsetzt und die Raffinerie in Pancevo weiterhin stabil Ölderivate produzieren kann – so Ministerin Đedović Handanović.