NavMenu

1,5 Milliarden Euro für die grüne Wende im Westbalkan bis 2030

Quelle: RTCG Sonntag, 13.07.2025. 15:51
Kommentare
Podeli
(FotoPixabay)
Deutschland plant in Zusammenarbeit mit der GIZ, bis 2030 rund eineinhalb Milliarden Euro zu investieren, um die grüne Wende in den Ländern des Westbalkans zu unterstützen.

Daher benötigen die westbalkanischen Länder einen Plan, der die Entwicklung menschlicher Kapazitäten und die Modernisierung des Bildungswesens für die Anforderungen der grünen Wirtschaft und der erneuerbaren Energien unterstützt. Für die europäische grüne Antwort ist die Harmonisierung eines regionalen Aktionsplans zur Stärkung der grünen Infrastruktur von größter Bedeutung, wie unter anderem auf einem Treffen Anfang Juli in Skopje bekannt gegeben wurde, das von der Bildungsreforminitiative für Südosteuropa (ERI SEE) und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) organisiert wurde.

Bei der Vorstellung der regionalen Klimapartnerschaft zwischen Deutschland und dem Westbalkan betonte Ilgin Warneke von der GIZ, dass der Schwerpunkt auf Kapazitätsentwicklung, Bildung und Investitionen in die Förderung von Kompetenzen liege.

Die „Geheimwaffe“ der europäischen grünen Antwort sei Bildung, sagte Alexandar Muresan, Direktor von Renergia aus Rumänien und Dozent an der Technischen Universität Cluj. Deshalb sei es seiner Meinung nach am wichtigsten, in Bildung und Humanressourcen sowie in grüne Infrastruktur zu investieren, aber eben auch in angemessenem Umfang.

Der Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften im Energiesektor sei deutlich gestiegen, sagte Viktor Dimitrievski, Vertreter von EVN Mazedonien. Er stimmte zu, dass der schnelle Ausbau der Kapazitäten für erneuerbare Energien eine Optimierung der Beschäftigung, eine Verbesserung des Personalmanagements und die Entwicklung von Berufspraxisprogrammen für Studierende durch duale Ausbildung erfordere. Dies würde seiner Meinung nach eine Belegschaft schaffen, die den neuen Bedürfnissen gerecht wird. Die Direktorin von ERI SEE, Tina Šarić, wies zudem darauf hin, dass die Umstellung auf erneuerbare Energien den Bildungs- und Unternehmenssektor zunehmend belaste. Eine erfolgreiche Energiewende erfordere eine schnelle, flexible und langfristig ausgerichtete Ausbildung, betonte Saric und fügte hinzu, dass Lehrkräfte auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft die wichtigsten Träger des Wandels seien. Sie müssten Wissen im Bereich erneuerbarer Energien und nachhaltiger Entwicklung verbreiten.

Der externe Experte Aleksandar Macura stellte den Entwurf des regionalen Aktionsplans für Aus- und Weiterbildung im Bereich erneuerbarer Energien vor. Das Dokument basiert auf einer Analyse regionaler Politiken und den Ergebnissen einer Umfrage unter Lehrkräften in den Westbalkanländern, um den Bedarf im Bereich nachhaltige Entwicklung und EE-Bildung zu ermitteln. In dem von ihm moderierten Workshop diskutierte Matsura den Entwurf mit den Teilnehmern und entwickelte konkrete Verbesserungsvorschläge. Wie aus dem im Rahmen des RESET-Projekts durchgeführten Treffen hervorgeht, wird die endgültige Fassung des Aktionsplans auf der offiziellen ERI SEE/RESET-Website veröffentlicht.

Kommentare
Ihr Kommentar
Vollständige Informationen sind nur für gewerbliche Nutzer/Abonnenten verfügbar und es ist notwendig, sich einzuloggen.

Sie haben Ihr Passwort vergessen? Klicken Sie HIER

Für kostenfrei Probenutzung, klicken Sie HIER

Pratite na našem portalu vesti, tendere, investicione projekte, grantove i pravnu regulativu.
Registracija na eKapiji vam omogućava pristup potpunim informacijama i dnevnom biltenu
Naš dnevni ekonomski bilten će stizati na vašu mejl adresu krajem svakog radnog dana. Bilteni su personalizovani prema interesovanjima svakog korisnika zasebno, uz konsultacije sa našim ekspertima.