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19,56 km langer Abschnitt der Miloš-Veliki-Autobahn von Pakovraće nach Požega eröffnet - Keine Maut bis 15. Juli

Quelle: RTS/eKapija Sonntag, 06.07.2025. 17:33
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Abbildung (FotoMilos Muller/shutterstock.com)Abbildung
Der neue Abschnitt der Miloš-Veliki-Autobahn von Pakovraće nach Požega, 19,56 km lang, mit zwei der längsten Straßentunnel Serbiens – Laz und Munjino brdo – wurde offiziell eröffnet. Der Abschnitt wird ab Sonntag um 12 Uhr für den Verkehr freigegeben, berichtet RTS.

Der serbische Präsident Aleksandar Vučić erklärte, der neue Abschnitt sei „absolut sicher“ und kündigte an, dass die Autobahn bis zum 15. Juli gebührenfrei sein werde.

Er fügte hinzu, dass zwei Autobahnzweige von Požega aus gebaut werden: einer über Arilje und Ivanjica nach Duga Poljana und der andere über Uzići, Gorjani, Zlakusa nach Mačkat und Zlatibor.

- Von Bela Zemlja aus muss noch nach Kotorman und Višegrad gebaut werden. Ab Montag beginnen wir mit unseren Partnern Verhandlungen über diese wichtigen Autobahnabschnitte - sagte Vučić.

Der Generaldirektor des chinesischen Unternehmens CRBC, Wang Lijun, erklärte bei der Eröffnung des Autobahnabschnitts, dass die Unternehmen CRBC und CCCC Seite an Seite mit Serbien arbeiten wollten und dass die große Entfernung die eiserne Freundschaft zwischen China und Serbien nicht mindere.

- Während des Baus haben wir große Anstrengungen unternommen, um die beste Qualität dieses Projekts sicherzustellen. Wir haben umfangreiche Ressourcen und Experten eingesetzt, um technische Probleme vor Ort zu lösen, und gemeinsam konnten wir dieses Projekt abschließen. Mit der Verkehrsfreigabe dieses Abschnitts wurde eine solide Grundlage für den Bau der Autobahn E-763 gelegt, die den Engpass in der Verbindung zwischen Mittel- und Osteuropa und der Adria endgültig beseitigen und Serbiens Position als einen der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte Südosteuropas stärken wird - fügte Lijun hinzu.

Wir möchten daran erinnern, dass, wie Insajder schrieb, die Eröffnung der Autobahn von Pakovraće nach Požega – trotz der Tatsache, dass einer der Tunnel nicht über ein automatisches System zur Überwachung der Sicherheitsparameter verfügt – durch die neue Verordnung ermöglicht wurde, die die serbische Regierung in ihrer Sitzung vorletzten Samstag verabschiedet hat.

Die Verordnung hat die Regeln für Tunnelmanagement und -sicherheit praktisch außer Kraft gesetzt, da sie über eine stärkere Rechtskraft verfügt.

Zoran Drobnjak, Direktor des öffentlichen Unternehmens „JP Putevi Srbije“, dem Investor beim Bau des Abschnitts Pakovraće - Požega, äußerte sich in einem Interview mit Insajder zu diesem und anderen kontroversen Themen im Zusammenhang mit diesem Abschnitt.

Auf die Frage von Insajder-Journalisten, warum „JP Putevi Srbije“ als Investor darauf bestand, die unfertige Straße in den Probebetrieb zu nehmen, antwortete der Direktor des Unternehmens, dass noch nicht fertiggestellte Arbeiten fertiggestellt werden könnten, jedoch ohne Beeinträchtigung der Verkehrssicherheit.

Sofronijević: Abschnitt von Pakovraće nach Požega sicher, Panikmache strafbar

Ministerin für Bau, Verkehr und Infrastruktur, Aleksandra Damnjanović Sofronijević, erklärt, der neue Abschnitt der Autobahn E-763 „Miloš Veliki“ von Pakovraće nach Požega sei sicher. Sie erklärt, dass die Behauptung, der Abschnitt sei verkehrsgefährdet, Panikmache darstelle und strafbare Elemente enthalte.

Sie betont, dass der Bau der Autobahn aufgrund der Geologie und des schwierigen Geländes sehr anspruchsvoll gewesen sei.

- Die Straße führt durch hügeliges und bergiges Gebiet mit sehr problematischer Geologie, Geotechnik und anderen Komplikationen -sagt Damnjanović Sofronijević.

Die Ministerin erklärt, dass ein Drittel des gesamten Abschnitts aus Brücken und Tunneln bestehe.

- Auf diesem relativ kurzen Abschnitt befinden sich 35 Brücken, acht Überführungen, drei Verkehrsknotenpunkte und die beiden derzeit längsten Tunnel Serbiens – Munjino brdo und Laz - erklärt die zuständige Ministerin.

Sie hebt die Arbeiten am Munjino brdo-Tunnel als den anspruchsvollsten Teil der Arbeiten hervor, weist aber auch darauf hin, dass hier die besten Materialien verwendet wurden.

- Der Bau des Munjino-brdo-Tunnels war aufgrund geologischer Probleme und des Grundwasservorkommens die anspruchsvollste Arbeit, da die Arbeiten in einem zerfallenen bzw. bröckelnden Gestein durchgeführt wurden - betont Damnjanović Sofronijević.

Der Projektwert betrage 675 Millionen Dollar, betont sie.

„Die Nutzung der Autobahn ist absolut sicher“

Der vollständige Abschnitt sei absolut sicher, so die zuständige Ministerin angesichts der Behauptungen eines Teils der Öffentlichkeit über die unsichere Beschaffenheit der Strecke.

- Solche Behauptungen stammen von Personen, die keinen Zugang zu den technischen Unterlagen hatten und weder wissen, was in der Verordnung, im Regelwerk und im Gesetz steht - sagt Damnjanović Sofronijević.

Zum Einwand gegen die manuelle Steuerung in den Tunneln sagt sie, sie habe sich auch mit Ingenieuren beraten.

- Der manuelle Steuerungsmodus, der ab heute 12 Uhr in Kraft tritt, ist identisch mit der automatischen Steuerung - betont die Ministerin.

Sie erklärt, dass noch „einige Tests“ durchgeführt werden müssten, bekräftigt aber, dass die Nutzung der Autobahn absolut sicher sei und sie sonst nicht eröffnet worden wäre.

Zu der Information, dass die Ingenieure nicht alle Protokolle abzeichnen wollten, antwortet sie, dass dies nicht richtig sei und dass „alle Ingenieure alle Aufzeichnungen unterzeichnet haben“.

Sie weist darauf hin, dass ordnungsgemäße Dokumentation und Gutachten zu den Autobahnarbeiten vorliegen und dass diejenigen, die ihrer Ansicht nach falsche Informationen vorlegen, diese niemals angefordert hätten.

Sie betont, dass nach dem Unfall am Bahnhof Novi Sad vom 1. November 2024 kein Ingenieur seine Lizenz für etwas riskieren würde, das unsicher ist.

- Die Verordnung enthält acht festgelegte Bedingungen, die von Anfang bis Ende erfüllt sein müssen - so die Ministerin. Ohne diese Bedingungen würde die Kommission für technische Inspektion der Anlage die Eröffnung des Autobahnabschnitts nicht vorschlagen.

In Bezug auf Erdrutsche sagt sie: "Es bestehet keine Gefahr, und auf dem gesamten Abschnitt wurden 23 Erdrutsche registriert".

- Alle Erdrutsche wurden durch die Durchführung der Arbeiten behoben, betont die Ministerin.

Der auffälligste und größte Erdrutsch sei der Hang „K22“ nach dem Verlassen des Munjino-Brdo-Tunnels, erklärt die Ministerin.
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