Bau einer Gasverbindungsleitung mit einer Kapazität von 1,5 Milliarden Kubikmetern pro Jahr zwischen Serbien und Mazedonien angekündigt – Srbijagas und Nomagas unterzeichnen Memorandum
Quelle: eKapija
Donnerstag, 03.07.2025.
12:02
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Abbildung (FotoReinhard Tiburzy/shutterstock.com)
Das Dokument über die künftige bilaterale Zusammenarbeit zwischen dem nationalen Gasunternehmen Serbiens und dem Betreiber des nationalen Erdgastransportsystems Nordmazedoniens wurde von den Geschäftsführern von Srbijagas und Nomagas, Dušan Bajatović und Muhamet Elmazi, unterzeichnet.
Die beiden Parteien bekräftigen hiermit die politische Absicht, die in der im Oktober 2024 in Skopje unterzeichneten Absichtserklärung über die Zusammenarbeit im Gasbereich zwischen den zuständigen Ministerien Serbiens und Nordmazedoniens zum Ausdruck kam, insbesondere die Bedeutung der Vernetzung der Energiemärkte, der Stärkung der Gasversorgungssicherheit und der Diversifizierung der Erdgasversorgungsrouten.
- Mit der Unterzeichnung dieses Dokuments bekunden Srbijagas und Nomagas zudem ihre Absicht, das Projekt zum Bau der Gasverbindungsleitung Nordmazedonien-Serbien auf ihrem Gebiet bald umzusetzen. Sie betonen die Bedeutung der gegenseitigen Unterstützung bei der Entwicklung dieses strategischen Projekts, um die Sicherheit der Gasversorgung zu erhöhen, Angebot und Nachfrage auszugleichen und den grenzüberschreitenden Gastransport zu erleichtern – heißt es in der Mitteilung.
Mit diesem Memorandum haben die beiden Parteien auch den Grenzübergangspunkt der Gaspipeline überprüft, was ein wichtiger Bestandteil der Erstellung der Projekt- und technischen Dokumentation sowie der Projektumsetzung ist.
Die Verbindungsleitung zwischen den beiden Ländern, für die in Kürze eine Machbarkeitsstudie erstellt wird, wird einen Erdgasfluss in beide Richtungen von 1,5 Milliarden Kubikmetern pro Jahr ermöglichen.
Auf nordmazedonischem Gebiet ist ein Anschluss an die bestehende Klečovce-Gaspipeline und auf serbischem Gebiet ein Anschluss in Vranje an die bereits gebaute Gaspipeline geplant. Der Durchmesser der zukünftigen Verbindungsleitung beträgt 500 mm, der Nenndruck 55 bar. Die Gesamtlänge der Gaspipeline, die die beiden Länder verbinden wird, beträgt rund 70 Kilometer, davon verlaufen rund 47 Kilometer auf dem Gebiet der Republik Serbien und rund 23 Kilometer auf dem Gebiet Nordmazedoniens.
Mit der Unterzeichnung der Absichtserklärung bekräftigen die Vertragsparteien ihre Unterstützung für eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen den Ländern Südosteuropas und den Aufbau eines regionalen Energiemarktes als Teil des EU-Energiebinnenmarktes.
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Muhamet Elmazi
Bau einer Gasverbindungsleitung
Nordmazedonien Serbien
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