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Unterzeichnung einer Absichtserklärung zwischen dem japanischen Unternehmen Alloy Therapeutics Inc. und dem BIO4-Campus geplant

Quelle: eKapija Donnerstag, 26.06.2025. 12:47
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Zukünftiger BIO4-Campus (FotoBio4.rs/Screenshot)Zukünftiger <span class="HwtZe"><span class="jCAhz><span class=">BIO4-Campus
Die Unterzeichnung einer Absichtserklärung zwischen dem japanischen Unternehmen Alloy Therapeutics Inc. und dem BIO4-Campus ist geplant, gab die Staatssekretärin des Ministeriums für Wissenschaft, technologische Entwicklung und Innovation, Marija Gnjatović, im Rahmen eines Gesprächs mit dem stellvertretenden Minister für Inneres und Kommunikation Japans, Hideto Kawasaki, bekannt. Thema des Treffens war die Konkretisierung der Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern in den Bereichen Wissenschaft, Innovation und Entwicklung künstlicher Intelligenz.

Die Staatssekretärin verwies zudem auf die mit dem japanischen Unternehmen Takeda unterzeichnete Absichtserklärung und wies darauf hin, dass die Umsetzung eines Pilotprojekts mit den Mietern des BIO4-Campus zum Einsatz künstlicher Intelligenz bei der Vorhersage seltener Krankheiten begonnen habe.

Bei dem Treffen im Rahmen des offiziellen Besuchs der Delegation des zuständigen Ministeriums in Japan betonte Gnjatović, Serbien wolle in die Entwicklung künstlicher Intelligenz in verschiedenen Bereichen investieren und Projekte in den Bereichen Biotechnologie, Biomedizin und intelligente Landwirtschaft unterstützen.

- Wir sind uns bewusst, dass der Wissens- und Erfahrungsaustausch mit anderen Ländern notwendig ist, um einen Rahmen für die sichere Anwendung künstlicher Intelligenz zu schaffen - erklärte die Staatssekretärin.

Sie stellte dem Gesprächspartner das Ökosystem für künstliche Intelligenz in Serbien vor, das laut der Regierung bisher hervorragende Ergebnisse erzielt hat. Sie betonte, dass wir das am schnellsten wachsende Ökosystem in diesem Teil Europas haben und dass die serbische Regierung die Entwicklung künstlicher Intelligenz zur Förderung der Wirtschaft unterstützt.

- Eine besondere Stärke unseres Innovationssystems ist die große Anzahl qualifizierter Ingenieure in den Bereichen künstliche Intelligenz, Informationstechnologie und digitale Transformation. Serbien hat außerdem ein hohes Maß an digitaler Kompetenz in der Bevölkerung erreicht - erklärte Gnjatović und betonte, dass wir über eine gute und qualitativ hochwertige Hochschulbildung verfügen, die weltweit für die Qualität der Lehre und das Wissen ihrer Absolventen anerkannt ist.

Das nächste Ziel, fügte sie hinzu, sei die Bildung interdisziplinärer Programme als Brücke zwischen künstlicher Intelligenz und digitalen Technologien einerseits und der Anwendung von Wissen in verschiedenen Sektoren andererseits.

Ihrer Ansicht nach steigern wir durch die Mobilität und internationale Zusammenarbeit von Forschern und Wissenschaftlern die Qualität und den Austausch von Wissen und Erfahrung. Serbien entwickelt dabei neben klassischen Mobilitätsprogrammen auch Programme mit der Europäischen Union, deren Ziel es ist, internationale Studierende für ein Promotionsstudium in Serbien zu gewinnen.

Kawasaki sagte, Japan sei bereit, die Partnerschaft mit Serbien in der begonnenen Richtung fortzusetzen, und betonte die Offenheit des Landes für Vorschläge zur Schaffung neuer Formen der Zusammenarbeit.
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