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NIS forderte eine weitere Verschiebung der US-Sanktionen

Quelle: eKapija Sonntag, 22.06.2025. 16:28
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(FotoPrint screen / Google maps)
Das serbische Mineralölunternehmen "Naftna industrija Srbije" (NIS) hat beim US-Finanzministerium einen neuen Antrag auf Erteilung einer Sonderlizenz gestellt, der die vollständige Umsetzung der Sanktionen aufschiebt, gab NIS bekannt. Ziel dieses Antrags ist es, dem Unternehmen einen reibungslosen Betrieb auch nach dem 27. Juni, also nach Ablauf der in der vorherigen Lizenz vom 25. April dieses Jahres vorgesehenen Frist, zu ermöglichen.

Am 14. März reichte NIS beim US-Finanzministerium einen Antrag auf Streichung von der SDN-Liste (Specially Designated Nationals) ein. Dies ist ein komplexer Prozess. Bisher wurden dem Unternehmen vom Office of Foreign Assets Control (OFAC) des US-Finanzministeriums drei Sonderlizenzen erteilt, was die vollständige Umsetzung der Sanktionen verzögerte.

- Trotz der komplexen Umstände, unter denen das Unternehmen tätig ist, beliefert NIS den heimischen Markt weiterhin regelmäßig mit allen Arten von Erdölderivaten und setzt sich weiterhin für die soziale Stabilität seiner Mitarbeiter ein. Die Öffentlichkeit wird zeitnah über alle neuen Umstände informiert, die den Betrieb von NIS beeinträchtigen könnten, hieß es.

Vučić: Gespräche mit amerikanischen Behörden über NIS morgen oder übermorgen

Der serbische Präsident kündigte an, dass Belgrad morgen oder übermorgen Gespräche mit der amerikanischen Regierung über die Ölindustrie Serbiens (NIS) erwartet, die erneut eine Verschiebung der Sanktionen beantragt hatte.

Vučić sagte gegenüber dem Fernsehsender Prva, er erwarte „schwierige Diskussionen über Sanktionen gegen NIS“.

NIS hatte zuvor angekündigt, beim US-Finanzministerium einen neuen Antrag auf Erteilung einer Sonderlizenz gestellt zu haben. Dies verzögert die vollständige Umsetzung der aufgrund des russischen Anteils an NIS angekündigten US-Sanktionen.

Ziel dieses Antrags ist es, NIS auch nach dem 27. Juni, dem Ablauf der Frist für die am 25. April erteilte Lizenz, den Betrieb zu ermöglichen.

Am 14. März reichte NIS beim US-Finanzministerium einen Antrag auf Streichung von der Liste der Specially Designated Nationals (SDN) ein.

Das Unternehmen erhielt dreimal Sonderlizenzen vom Office of Foreign Assets Control (OFAC) des US-Finanzministeriums, was die vollständige Anwendung der Sanktionen verzögerte.

Das Unternehmen NIS wurde aufgrund des sogenannten „Sekundärrisikos“ sanktioniert, d. h. aufgrund seiner Verbindung zum russischen Gazprom Neft, das aufgrund der russischen Invasion in der Ukraine unter westlichen Sanktionen steht.

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