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Digitaler Assistent auf KI-Basis steht Bürgern auf dem eUprava-Portal zur Verfügung

Quelle: eKapija Sonntag, 15.06.2025. 22:06
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(Fotometamorworks/shutterstock.com)
Das Amt für Informationstechnologien und elektronische Verwaltung gab die Implementierung eines digitalen Assistenten auf Basis künstlicher Intelligenz im eUprava-Portal bekannt.

- Wir haben einen intelligenten digitalen Assistenten implementiert, der künstliche Intelligenz nutzt und es Bürgern ermöglicht, sich auf einfache Weise und in Alltagssprache über die Inhalte und Dienste des eUprava-Portals zu informieren. Der digitale Assistent liefert zunächst grundlegende Informationen und leitet den Nutzer direkt zum Dienst weiter. Das erleichtert das Auffinden und Starten des gewünschten Dienstes im E-Government-Portal erheblich - erklärte Mihailo Jovanović, Direktor des Amtes für Informationstechnologien und elektronische Verwaltung.

Er wies darauf hin, der digitale Assistent nutze derzeit das Sprachmodell des Unternehmens OpenAI, die eUprava-Software sei jedoch flexibel und könne jedes beliebige Sprachmodell für die Schulung des Assistenten verwenden.

Jovanović sagte, dass in der zweiten Phase der Entwicklung des digitalen KI-Assistenten ein weiterer Schritt geplant sei: Vom aktuellen informativen zum transaktionalen KI-Assistenten. Dieser werde spezifische Aktionen für die Nutzer des Portals ausführen – beispielsweise Terminvereinbarungen für Dokumente, das Ausfüllen elektronischer Formulare, die Automatisierung verschiedener Prozesse und andere Aktivitäten, die die Nutzung elektronischer Dienste für die Bürger beschleunigen und vereinfachen.

- Ziel des Amtes ist es, den Bürgern durch die Entwicklung solcher Tools nicht nur einen einfacheren Zugang zu Informationen, sondern auch eine einfachere Nutzung elektronischer Verwaltungsdienste zu ermöglichen. Besonders wichtig ist dabei, dass es sich um eine universelle Lösung handelt, die unabhängig von anderen Sprachmodellen ist und mehr Sicherheit, Kontrolle und Datenschutz ermöglicht - betonte Jovanović und fügte hinzu, dass das Amt im April dieses Jahres einen Vertrag mit dem Unternehmen BullSAS (Teil der Eviden Group) über den Kauf eines neuen Supercomputers unterzeichnet habe, auf dem alle zukünftigen KI-Anwendungen trainiert und gehostet werden.

Dieses Upgrade, das im Einklang mit dem Programm „Sprung in die Zukunft – Serbien 2027“ umgesetzt wird und eine weitere Modernisierung, Digitalisierung und Anwendung künstlicher Intelligenz vorsieht, basiert auf 640 nVidia-Superchips (GraceHopper), verteilt auf 160 Computerknoten, einem großen Datenspeicherplatz von 2,5 PB, neuer Software für Endbenutzer (JarviceAI), der Möglichkeit der Nutzung des großen Sprachmodells MistralAI sowie modernster Netzwerktechnologie (NDR).
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