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Ergebnisse des Boykotts großer Einzelhandelsketten bekannt - Steuerverwaltung veröffentlichte Daten zur Anzahl der ausgestellten Kassenbelege

Quelle: eKapija Dienstag, 04.02.2025. 20:42
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Abbildung (FotoUnsplash/Franki Chamaki)Abbildung
Am Freitag, 31. Januar war ein Boykott großer Einzelhandelsketten in Serbien in Kraft und in den darauffolgenden Tagen fragte sich die Öffentlichkeit, was das Endergebnis dieses Boykotts war, sowie ob und wann die Behörden entsprechende Daten veröffentlichen werden.

Vier Tage nach dieser Aktion gab die Steuerverwaltung bekannt, dass sie aufgrund des großen Interesses der Öffentlichkeit und der Medien Daten zur Anzahl der von vier Einzelhandelsketten ausgestellten Steuerrechnungen zur Verfügung stelle.

Konkret geht es dabei um die Anzahl der am Tag des Boykotts ausgestellten Kassenbelege sowie um Vergleichsdaten mehrerer Tage im Januar.

Am Freitag, den 31. Januar 2025, wurden insgesamt 865.758 Kassenbelege ausgestellt.

Am Donnerstag, den 30. Januar 2025, betrug die Zahl der ausgestellten Kassenbelege 1.157.985.

Am Freitag, den 17. Januar 2025, wurden 1.103.159 Kassenbons ausgestellt.

Am Donnerstag, den 16. Januar 2025, betrug die Zahl der ausgestellten Kassenbelege 1.095.561.

– Wir weisen darauf hin, dass die übermittelten Daten, unter Berücksichtigung der Bestimmungen des Artikels 7 des Gesetzes über das Steuerverfahren und die Steuerverwaltung, kumulativ sind – wies die Steuerverwaltung darauf hin.

Vergleicht man die Daten zur Anzahl der am Boykotttag ausgestellten Kassenbelege mit denen des Vortages, stellt man fest, dass am Freitag, dem 31. Januar, 292.227 Rechnungen weniger ausgestellt wurden.

Angaben zum Verkehrsrückgang am Tag des Boykotts sind nicht bekannt. Dejan Gavrilović vom Verbraucherschutzverein Efektiva, der zum Boykott aufgerufen hatte, betont, dass diese Daten auch bei der Beurteilung der Wirkung des Boykotts sehr wichtig seien. Er wies Kurir darauf hin, dass die Daten unvollständig seien und kein wahres Bild der Auswirkungen des Boykotts zeigten, da uns Daten über den Wert der gehandelten Waren fehlten.

- Jemand hat möglicherweise nur Brot gekauft und dafür eine Quittung erhalten, während er vorher einen ganzen Wagen gekauft hat. Aber auch dieser Rückgang bei der Zahl der Gesetzesentwürfe macht deutlich, dass die Bürger unzufrieden sind – sagte Gavrilović.
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