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Russisches Ministerium: Sanktionen gegen NIS richten sich gegen Belgrad

Quelle: Politika Sonntag, 26.01.2025. 23:51
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Podeli
(FotoShutterstock/BalkansCat)

Die Motive der USA in Bezug auf das Unternehmen NIS sind von dem Wunsch bestimmt, ein äußerst erfolgreiches Kooperationsprojekt zwischen dem russischen Investor und der serbischen Seite um jeden Preis zu untergraben. Dies ist ein Angriff auf die über Jahrzehnte aufgebaute effiziente Zusammenarbeit zwischen unseren Ländern sowie auf die serbische Wirtschaft und die Bürger. Hier gilt die typisch westliche Logik des „Entweder mit uns oder gar nicht“, in der die Berücksichtigung serbischer Interessen keinen Platz hat. Die sinnlose Erklärung der Amerikaner, die Sanktionen richteten sich nicht gegen Belgrad, sei falsch und heuchlerisch – so lautet die Antwort des russischen Außenministeriums an Politika auf die Bitte um einen Kommentar zu den amerikanischen Sanktionen gegen NIS.

Das Außenministerium erläuterte die Gründe für diese Sanktionen wie folgt: „Dies ist eine langfristige Politik des kollektiven Westens, die auf die neokoloniale Unterwerfung anderer Länder und die Kontrolle über ihre Wirtschaft und Ressourcen abzielt.“

- Wahre Unabhängigkeit und Souveränität verursachen dort „Allergien und Ablehnung. Und was eine Lösung dieser Sanktionen angeht, an der Russland und Serbien intensiv arbeiten, versichert das russische Außenministerium: „Wir rechnen mit einer für beide Seiten akzeptablen Auch dieses Mal wurde eine Lösung gefunden. Daher glauben wir, dass die Souveränität Serbiens gewahrt bleibt und dass die Bevölkerung die Krise, die durch natürliche Energiequellen entstehen kann, insbesondere in diesem Winter, nicht spüren wird“, erklärte das Ministerium.

In ihrer Antwort an Politika sagten sie außerdem, dass Russland und Serbien Sabotageangriffen bislang erfolgreich widerstanden und die gemeinsame Arbeit vor feindlichen Machenschaften geschützt hätten.

- Wir setzen darauf, dass auch diesmal eine für beide Seiten akzeptable Lösung gefunden wird. Wir arbeiten gemeinsam an einer Lösung dieser Situation. Wir gehen von der Notwendigkeit aus, eine strategische Partnerschaft mit Serbien aufrechtzuerhalten, die auf jahrhundertealten brüderlichen Bindungen zwischen den Völkern beider Länder, grundlegenden nationalen Interessen und ehrlicher Zusammenarbeit basiert - heißt es in der Antwort des Ministeriums.

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