(FotoMarko Cvetković)
Es war die Liebe zur Schokolade, die Tamara Gorjup dazu motivierte, in ihren Vierzigern ein eigenes Unternehmen zu gründen, das auf die handwerkliche Herstellung eben dieser Leckerei spezialisiert ist. Ihrer Aussage nach passte es vorher nicht in ihr Leben. Sie absolvierte die Fakultät für Sport und Leibeserziehung, arbeitete als Trainerin und nahm an Taekwondo-Wettkämpfen teil. Vor einigen Jahren erkannte sie jedoch, dass sie Schokolade in ihrer eigenen, gesunden Variante herstellen konnte. Seitdem experimentiert sie mit Rezepten.
– Ich besuchte meinen ersten Kurs in Italien, dann in Slowenien, dann in Belgrad und lernte ein wenig darüber, wie alles funktioniert und wie Schokolade hergestellt wird. Ich kaufte meine erste Maschine, nämlich eine Kakaobohnenmühle, und begann meine ersten Rezepten zu entwickeln. Dann beschloss ich, dies nicht nur als Hobby zu betreiben, sondern daraus ein Geschäft zu machen. Ich mietete eine Verkaufsstelle für meine Werkstatt, entwarf die Rezepte, den Namen der Schokolade, und mein Freund Marko, von Beruf Designer, gestaltete die Verpackung nach meinen Vorstellungen, und schon ging es los. So entstand die Schokolade „Kapetan Koko“, die nach meinem Bullterrier benannt ist. Mit ihr ist das Leben jeden Tag ein Abenteuer, also haben wir das auf die Verpackung übertragen – sagt Tamara Gorjup gegenüber eKapija.
Sie fügt hinzu, dass das Alter keine Rolle spielt, obwohl sie ihr Geschäft erst in den Vierzigern gegründet hat. Wichtig ist vielmehr, dass eine Person das tut, was sie wirklich mag:
– Natürlich liebte ich auch Sport und meinen Job als Trainerin, aber die Schokolade hat sich letztendlich durchgesetzt.