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Hafen "Bačka Palanka" investiert 2 Mio. Euro in 486 m langen Kai - Bau eines Getreidesilos von 60.000 t geplant für Anfan 2013

Quelle: eKapija Donnerstag, 01.09.2011. 16:17
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Umschlagskapazitäten des Hafens "Bačka Palanka" sollten bis Ende 2012 durch Bau einer neuen, 486 m langen Uferbefestigung und eines Kais vervierfacht werden, erfährt das Wirtschaftsportal "eKapija". Die Realisierung des Projekts im Wert von 2 Mio. Euro beginnt schon Mitte September. Die Erdarbeiten sollten, Plänen der Geschäftsleitung des Hafenunternehmens zufolge, bis Ende des Jahres vollendet werden.

- Das Provinzsekretaria für Stadtplanung und Städtebau hat uns bereits die Standortsgenehmigung erteilt und in den nächsten Tagen wird man die notwendige Revision des Hauptprojekts zu Ende führen. Wir werden demnächst das Bauunternehmen wählen - erzählt Milivoje Kujundžić, Direktor des Hafens in Bačka Palanka in einem Interview für "eKapija".

Die neue Uferbefestigung sollte aus zwei kombinierte Materialien gebaut werden - vertikaler Betonmauer (sogenannte Diaphragma) und Stahl.

- Wir verhandeln bereits mit TyssenKrupp über die Lieferung von Stahl. Es ist fast gewiss, dass sie uns mit notwendigen Stahlkomponenten beliefern werden - sagte Kujundžić.

Das Hafenunternehmen "Bačka Palanka" ist selbsständig seit 2002 (das Unternehmen hat früher seine Tätigkeit im Rahmen des Wasserwirtschaftlichen Systems "Dunav" ausgeübt). Ab dem Dezember 2006 ist der Hafen Mitglied der Victoria Group. Das Unternehmen hat seit mehreren Jahren Probleme mit dem unsanierten Teil des Ufers. Niemand war bis Privatisierung bereit, in die Sanierung des Ufers zu investieren, so Kujundžić.

- Der 50 m lange Kai ermöglicht uns die Umladung von max. 250.000 t jährlich, weitaus unter unseren Wünschen und wahren Potenzialen dieses Hafens. Durch den Bau einer neuen Uferbefestigung möchten wir das Geschäft in Aufschwung bringen. Nach der Fertigstellung können wir hier fast 1 Mio. t Waren umladen - erklärt Milivoje Kujundžić für "eKapija".

Der Hafen "Bačka Palanka" liegt auf dem linken Donauufer, auf dem 1.295 km. Er befindet sich am Stadtrand, in der Gewerbezone, und in der Nähe der Magistrale Novi Sad-Sombor (mit Ortsumgehung um Bačka Palanka). Der Hafen ist erreichbar, ohne durch Stadtzentrum fahren zu müssen. Über das Kanalsystem Rhein-Main-Donau ist der Hafen direkt mit mehreren Ländern von der Nordsee bis Schwarzes Meer verbunden - Niederlande, Deutschland, Österreich, Slowakei, Ungarn, Kroatien, Rumänien, Bukarest und Ukraine. Die Grenze zu Kroatien und die Nähe Bosniens und Herzegowinas gehören auch zu seinen Vorteilen.

Das Hafenunternehmen bietet Ein-, Um- und Ausladung unterschiedlicher Frachten - mit Hilfe des Portalkrans "Ganz 6/12" und des Schwimmkranks "Schwimmkran 3", aber auch die Beförderung und Lagerung von Waren und Ankerung von Schiffen.

- Die Erweiterung der bestehenden Umladungs- und Lagerungskapazitäten hat absoluten Vorrang für uns. Wir haben deshalb beschlossen, einen neuen Silo für 60.000 t Getreide bauen zu lassen - kündigt Milivoje Kujundžić, Direktor des Hafens im Interview für das Wirtschaftsportal "eKapija" an.

Man sucht momentan nach einem Projektbüro, das die Ideenlösung und das Hauptprojekt des neuen Getreideterminals erstellen sollte. Dem Hafen wurde Ende Juli die Standortgenehmigung erteilt. Das ganze Projekt - mit allen infrastrukturellen Objekten, Zufahrtstrassen und Ausstattung, sollte, Einschätzungen zufolge, ca. 25 Mio. Euro kosten.

- Ich kann momentan nicht genau sagen, wann wir mit dem Bau des Silos beginnen werden. Das hängt, nämlich, nicht nur von uns ab. Nur für die Erstellung des Projekts brauchen wir ein Jahr. Dem Projekt folgen die Revision, Erteilung der Baugenehmigung... Wenn alles nach unserem Plan verläuft, köntte der Bau, meiner Meinung nach, im Frühling 2013 beginnen - sagt unser Gast.

Vor dem Bau des Silos muss mann alle infrastrukturellen Teilen fertig stellen und fast 1 km des Ufers sanieren, betont Kujundžić.

Baustoff

Der Hafen "Bačka Palanka" handelt mit Baustoffen - Sand, natürlichem und separiertem Kieseln und Beton.

Beton wird in einer "Wiggert"-Anlage erzeugt, mit einer Kapazität von 16 m2/h. Fertigbeton wird bis Einbauort befördert.

M.S.

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