Elektronische Einreisekontrolle auf dem Belgrader Flughafen - Grenzübertritt ohne direkte Kontrolle der Polizisten
Freitag, 24.12.2010.
09:04
Die elektronische Einreisekontrolle, die neueste Technologie, die den Grenzübergang ohne direkte Kontrolle von Grenzpolizisten ermöglicht, wurde auf dem Belgrader Flughafen "Nikola Tesla" eingeführt, heißt es auf der Webseite der Regierung Serbiens.
Das sogenannte E-Gate steht allen serbischen Staatsangehörigen zur Verfügung, die über einen nach dem 1. Dezember 2009 ausgegebenen biometrischen Reisepass besitzen.
Das Prozedere ist denkbar einfach: Der Reisende legt seinen Pass auf ein Lesegerät. Dann betritt er die Schleuse, in der er von einer Digitalkamera fotografiert wird. Ist der Pass echt und stimmen die biometrischen Daten darauf mit dem Foto überein, öffnet sich die Glastür, und der Fluggast kann einreisen. Ansonsten bleibt die Tür geschlossen, und der Passagier wird von Polizisten nochmals überprüft.
Ähnliche Computersysteme wurden bereits auf dem Flughafen Charles de Gaulle in Paris und auf dem Frankfurter Flughafen installiert, sind aber noch immer nicht völlig mit dem System der Grenzpolizei verbunden.
Die automatische Kontrolle erhöhe die Sicherheit, reduziere die Wartezeiten für die Passagiere und entlaste die Grenzpolizei, betonen Zuständige in der Regierung Serbiens.
Das System steht momentan nur serbischen Staatsangehörigen zur Verfügung, sollte aber in der Zukunft erweitert wreden. Die Zertifikate für das Ablesen von biometrischen Reisepässe mit allen EU-Ländern und Ländern mit entwickelten Systemen für die Passkontrolle austauschen.
Serbien hat am 1. Dezember 2009 die zweite Generation biometrischer Reisepässe eingeführt. Einen biometrischen Reisepass besitzen nach den Worten des Innenministers derzeit allerdings 1,5 Mio. Bürger.
In Serbiwn wurde das System des deutschen Herstellers Milbauer installiert.

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