Staat finanziert Bau von 120 Gebäuden in der Vojvodina - 60 Mio. Euro für kapitale Projekte
Mittwoch, 15.12.2010.
12:47
Das Ministerium für Umweltschutz und Raumplanung und der Fonds für große Investitionen der Vojvodina unterzeichneten gestern erste 120 Verträge über Finanzierung von kapitalen Projekten in der Provinz im Gesamtwert von sechs Mrd. Dinar.
30.000 Arbeiter sollten bei der Realisierung dieser Projekte engagiert werden, sagte der Umweltschutzminister Oliver Dulić nach der Unterzeichnung im Regierungsgebäude in Novi Sad. Die Finanzierung der Projekte wurde im Rahmen des Regierungsprogramms zur Förderung einheimischer Bauwirtschaft gesichert, fügte er hinzu.
- Sechs von insgesamt 18 Mrd. Dinar in diesem Fonds sollten in Projekte in der Provinz Vojvodina investiert werden. Heute unterzeichnete Verträge ermöglichen die Eröffnung von 120 Baustellen in der Provinz schon morgen - sagte Dulić.
Im Rahmen des Projekts sollten 50 Bildungseinrichtungen, 15 medizinischen Versorgungszentren und Krankenhäusern, mehrere Sportanlagen und kulturellen Einrichtungen und öffentliche Objekte gebaut, erneuert oder rekonstruert werden, sagte er.
- Die lange finanzielle Krise hat sich äußerst negativ auf die einheimische Bauindustrie ausgewirkt. Diese Maßnahmen stellen eine neue Vereinbarung mit einheimischen Bauunternehmen dar. Trotz aller Schwierigkeiten ist dem Staat in diesem Jahr gelungen, 18 Mrd. Dinar für die Finanzierung dieses Programms zu verschaffen und die einheimische Bauoperative zu retten - so Dulić.
Dulić glaubt, durch solche Projekte mehrere tausend Arbeitsplätze in Serbien zu schaffen.
Er erinnerte daran, dass das Gesetz über aktive Hilfe für einheimische Bauwirtschaft noch im Juli dieses Jahres verabschiedet wurde. Das Gesetz sah die aktive Beteiligung des Staates an verschiedenen Bauprojekten in diesem und nächsten Jahr und beträchtlich kürzere Vergabeverfahren für Bauaufträge vor.
Der Investitionszyklus, realisiert in der Vojvodina in den vergangenen vier Jahren, übertrifft alles, was man in den letzten Jahrzehnten getan hat, teilte Bojan Pajtić, Vorsitzender der Provinzregierung mit.
- Das Abkommen ermöglicht die Fortsetzung solcher Investitionen sogar in der Zeit der großen internationalen Finanzkrise - so Pajtić.
Heute gibt es fast keine Ortschaft in der Vojvodina, in der nicht gebaut wird. Man hat fast 2.000 km Straßen und fünf Brücken gebaut oder rekonstruiert, eine neue Notaufnahmestation errichtet und arbeitet an mehreren kapitalen Projekten, erinnerte Pajtić.
Ministarstvo rudarstva i energetike Republike Srbije
Uprava za kapitalna ulaganja AP Vojvodine
Vlada AP Vojvodina

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