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IGB Automotive investiert 3 Mio. Euro in eigene Fabrikhalle in Indija

Quelle: eKapija Freitag, 09.07.2010. 11:15
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"IGB Automotive", Tochtergesellschaft des deutschen Auotmobilzulieferers "I.G. Bauerhin" investiert zwischen 2,5 und 3 Mio. Euro in den Bau ihrer eigenen Fabrikhalle in Inđija.

Der Herseller von Sitz- und Lenkradheizungen, Sensoren zur Erkennung der Sitzbelegung sowie Komponenten für Klimasitze und elektronische Steuergeräte übt seine Tätigkeit seit 2007 in der gemieteten Fabrikhalle des Pleite gegangenen Bekleidungsherstellers "Intex" aus.

Die Geschäftsleitung soll in den nächsten Tagen entscheiden, ob man die eben genutzte Halle kaufen, sanieren und anbauen oder eine neue, auf einem anderen Standort bauen wird, erzählte Nebojša Dragićević, Generaldirektor von "IGB Automotive" in einem Interview für das Wirtschaftsportal "eKapija".

Etwas ist aber sicher: Das Unternehmen bleibt in Inđija.

- Ich muss betonen, dass wir in Inđija bleiben werden. Vor allem wegen unserer Mitarbeiter, einer der wichtigsten Faktoren unseres Erfolgs. Unsere Geschäftsleitung muss deshalb bei jeder Entscheidung die Beschäftigten berücksichtigen - sagte Dragićević.

Das Unternehmen hat seit der Gründung 300 Mitarbeiter beschäftigt und will in den nächsten drei Jahren andere 300 einstellen.

In Hinsicht darauf, dass es nur wenig entsprechend qualifizierte Arbeiter am serbischen Arbeitsmarkt gibt, müssen alle neue Mitarbeiter besonders vorbereitet werden. Mehr als 90% der Beschäftigten sind Frauen. Keinesfalls überraschend, betont der Generaldirektor. Die Forscher haben bereits nachgewiesen, dass Frauen beträchtlich präziser und effizienter als ihre männlichen Kollegen arbeiten, erklärt er.

Willkommen sind alle, die Grund- oder Sekundärschule abgeschlossen haben, aber auch jene mit dem Hochschulabschluss.

Rohstoffe werden momentan aus Deutschland eingeführt, aber man plant die Zusammenarbeit mit einheimischen Zulieferern - Natürlich unter der Bedingung, dass sie die hohen Qualitätsnormen des Unternehmens erfüllen.

Die ganze Produktion wird von der deutschen Muttergesellschaft "I.G. Bauerhin" vertrieben.

- Unsere Erzeugnisse werden in Autos verschiedener Hersteller eingebaut, von "Fiat" bis "Rolce Royce" - sagte Dragićević.

Außer einer neuen Halle, Steigerung der Produktion und Beschäftigung von neuen Mitarbeitern will man in diesem Jahr auch ein Entwicklungs- und Forschungszentrum gründen, um hoch qualifizierten Fachkräften im Bereich der Maschinenbau und Elektrotechnick Chance zu geben.

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