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Baubeginn für Waren- und Transportzentrum Dimitrovgrad Ende 2010

Quelle: eKapija Donnerstag, 20.05.2010. 15:43
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Podeli

(Standort des künftigen Zentrums)

Auf einem Gelände zwischen dem Grenzübergang nach Bulgarien "Gradina" und der Stadt Dimitrovgrad beginnt man bis Ende dieses Jahres mit der Realisierung einer großen Investition.

- Auf einer 20 ha großen Parzelle im Grenzgebiet wollen wir ein Waren-, Transport- und Logistikzentrum bauen lassen, mit modernen Lagerräumen, Zollstation, Hotels, Restaurants, Wechselstuben, Banken und ähnlichen Inhalten - erzählt Veselin Veličkov, Bürgermeister von Dimitrovgrad in einem Interview für das Wirtschaftsportal "eKapija2.

Der Grundstück ist vorbereitet und infrastrukturell ausgestattet, erklärte er, so dass der Baubeginn jetzt von der finanziellen Unterstützung des Nationalen Investitionsprogramms (NIP) abhängt.

- Wir haben uns um Förderungsmittel des Nationalen Investitionsprogramms beworben. Unser Projekt wurde akzeptiert, so dass wir jetzt nur auf das Geld warten - sagte unser Gast. Der Zoll soll auf diesem Standort eine Station bauen lassen.

In der Zollstation in diesem Waren-, Transport- und Logistikzentrum in Dimitrovgrad soll eine Abteilung für die Abfertigung von Lkws eröffnet werden, erfährt "eKapija" in der Zollverwaltung.

Die neue Zollstation wird über eigene Gleisen verfügen sowie über einen eigenen Terminal zum Umladen von Containern, einen besonderen Lagerraum für Eisenbahn- und Lkw-Containern (3.000 m2), Bürogebäude (200 m2), Lkw-Parkplatz (für 30 Lkws), Pkw-parkplatz (15 Pkws) sowie über überdachte Rampen zur Untersuchung und zum Be- und Entladen von Lkws.

Geplant sind auch ein Umspannwerk, Beleuchtung, Zaun, Wasserleitung und Kanalisation, elektronische Zugangskontrolle und Videoüberwachungssystem.

Zuständige beim Zoll erklären, dass die Gemeinde Dimitrovgrad und das Stadtplanungsamt an der Abänderung des Flächennutzungsplans arbeiten.

- Erst wenn der Flächennutzungsplan ende Mai 2010 abgeändert wird, können wir alle Teile des künftigen Komplexes definieren. Alles, was mit dem Eisenbahnverkehr zu tun hat, muss von der Serbischen Bahn bewilligt werden. Wenn die geplanten Gleise hir unnötig sind, werden wir den Plan an den Lkw-Verkehr anpassen - erklärt man beim Zoll.

Nach der Fertigstellung des urbanistischen Projekts kann man ein Ideen- udn Hauptprojekt erstellen lassen. Alle Projektunterlagen sollten bis November 2010 fertig sein. Man will mit dem Bau im Dezember 2010 beginnen und den ganzen Komplex in sechs Monaten fertig stellen.

- Den genauen Wert der Investitionen können wir erst nach der Bestimmung des Umfangs und Inhalts des ganzen Komplexes berechnen. In Hinsicht auf bisherige Ansprüche können wir mit mindestens 150 Mio. Dinar rechnen.

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