Neue Stammzellenbank - "Future Health" eröffnet Vertretung in Serbien
Montag, 08.02.2010.
14:31
Das erste britische Unternehmen für Konservierung, Lagerung und Bewahrung von Stammzellen "Future Health" aus Nottingham eröffnete unlängst eine Vertretung in Serbien, gab am Freitag (5. Februar 2010) die Beratungsfirma "Primafila".
Stammzellen sind Körperzellen, die sich noch nicht spezialisiert haben und somit jede Art von Körpergewebe bilden und reparieren können. Neueste Therapieansätze aus der Medizin setzen große Hoffnungen auf den Einsatz von körpereigenen Stammzellen zur Heilung von Krebs, degenerativen Muskel- und Skelettkrankheiten, Parkinson, Alzheimer, Diabetes und vieler anderer bislang noch nicht heilbarer Erkrankungen.
"Future Health" besitzt die Lizenz der Agentur für Gewebebanken im Einklang mit der neuesten EU-Richtlinie für menschliche Zellen und Gewebe.
Die Tatsache, dass die britische Regierung 2,5 Mrd. Pfund in eine zehnjährige Forschung von Stammzellen investiert hat, beweist wie wichtig dieser neue Zweig der Medizin ist.
Im Nabelschnurblut befinden sich Stammzellen, die abgenommen, konserviert und eingelagert werden, um sie für den späteren Gebrauch vorrätig zu haben. Stammzellen, welche aus diesem Blut gewonnen werden, können in späteren Jahren auf das Kind oder seine Familie übertragen werden, falls diese irgendwann einmal an einer lebensbedrohlichen Krankheit leiden.
Seit dem Dezember 2008 wird diese Prozedur nach der Richtlinie des serbischen Gesundheitsministeriums für Nabelblutentnahme und -transport durchgeführt. Künftige Eltern können sich rechtzeitig für die entsprechende Stammzellenbank entscheiden.
Serbien ist noch immer auf dem letzten Platz in Europa, wenn es um die Anzahl der gelagerten Stammzellen geht. Führende Positionen belegen Länder wie Griechenland, Slowenien ,Ungarn und Bulgarien.

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