"Air Berlin" nicht interessiert an "Jat Airways"
Sonntag, 31.01.2010.
01:30
Die Regierung Serbiens würde gern einen seriösen Partner und Investor für die finanziell angeschlagene nationale Fluggesellschaft "Jat Airways" finden. "Air Berlin" habe aber kein Interesse daran - sagte Alexandra Müller, Pressesprecherin der deutschen Luftfahrtgesellschaft in einem Interview für die Tageszeitung "Danas".
Der Direktor für internationale Verkehrsrechte, Matthias von Randow, war in einer deutschen Wirtschaftsdelegation, die in der vergangenen Woche in Serbien war. Die Gastgeber haben ihn mit dieser Möglichkeit bekannt gemacht. Serbische Medien haben in den vergangenen Jahren über "Air Berlin" als einer der seriösesten Interessenten am serbischen Fluggesellschaft spekuliert. Herr von Randow hat die Möglichkeit einer strategischen Partnerschaft mit "Jat" offizell bestritten.
- Die osteuropäische Region ist interessant für "Air Berlin", weil er verschiedene Möglichkeiten für die weitere Entwicklung und Expansion des Unternehmens bietet. Das gilt auch für dne serbischen Markt. Der Besuch in Belgrad war eine gute Gelegenheit, sich mit der aktuellen Situation im Politik- und Wirtschaftsleben in Serbien bekannt zu machen und mit Vertretern serbischer Unternehmen und Politiker auszutauschen - sagte Müller.
Nach dem Treffen mit der serbischen Regierung kündigte der Leiter der deutschen Wirtschaftsdelegation Klaus Mangold eine neue Fluglinie zwischen Serbien und der Bundesrepublik an. Der österreichische Billigflieger "Fly Niki" (an dem sich "Air Berlin" mit 24% beteilgit) nimmtab dem 1. Februar den Verkehr zwischen Belgrad und Wien auf.
- Mit unserem österreichischen Partner "Fly Niki" führen wir im Februar dieses Jahre eine Fluglinie zwischen Wien und Belgrad. Passagiera aus Belgrad können von Wien aus nach zahlreiche Städte in Deutschland fliegen - erklärte Müller.

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