Erster serbischer Scanner für Zahnärzte erzeugt - "Medica" aus Niš mit Hilfe seines Partners aus Italien
Sonntag, 18.10.2009.
05:22
Das Unternehmen "Medica" (Medica systems and products) aus Niš stellte den ersten serbischen Scanner für Zahnärzte her, gab der Direktor des Unternehmens Nikola Drezgić bekannt.
- Wir haben einen Zahnscanner gebaut, der für die computerisierte Tomographie aller Schädelknochen genutzt werden kann - sagte Drezgić in einem Inteview für die Nachrichtenagentur "Beta".
Der Scanner, dessen Preis bei 150.000 Euro liegt, wurde mit Hilfe eines Partners aus Italien entwickelt.
Auch bei langer zahnärztlicher Erfahrung und den besten Materialien lassen sich Probleme bei der Abformung des Kiefers nicht immer vermeiden. Ablösungen, faziolinguale Verzerrungen, ausgefranste Ränder, die Festlegung des Kontakts zwischen Zähnen und Abformlöffel sowie Ungenauigkeiten des Gipsmodells gehören zu den tagtäglichen Herausforderungen in der Zahnarztpraxis. Zahn-Scanner digitalisieren die Abformung des Kiefers und unterstützt Sie als Zahnarzt beim kompletten Abformprozess.
- Unser Scanner verkürzt die Untersuchung auf nur 40 Sekunden. Man benötigt nur fünf Minuten für die Vorbereitung des Pazienten und Rekonstruktion der Aufnahme. Bei größeren Scannern dauert das gleiche Verfahren zwischen drei und fünf Minuten. Patienten werden dadurch 15-mal kürzer an radioaktiver Strahlung als bei großen Scannern ausgesetzt - sagte Drezgić.
Außer in Niš werden Zahnscanner in Deutschland, USA, Südkorea und Finnland erzeugt.
Medica systems & products d.o.o. Niš

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