Wiederaufbau des Žiča-Klosters im Wert von 36,7 Mio. Dinar
(FotoAleksandra Kekić / eKapija)
Anlass ist das Gedenken an acht Jahrhunderte der Autokephalie der serbisch-orthodoxen Kirche.
- Für den Wiederaufbau der keiserlichen Lawra im Kloster "Sveta Žiča", der Forschungsarbeiten an der Fassade der Klosterkirche der heiligen Erlösung, die Sanierung des Hofs und Projekte zur statischen Sanierung für die anfälligsten Stützkonstruktionen wie die Großmauer, Sava-Kirche mit dem Esssaal und Johanneskapelle hat das Kultusministerium in den letzten drei jahren 36,7 Mio. Dinar bereitgesteltl - gab der Minister für Kultur und Medien Vladan Vukosavljevic bekannt.
Das Žiča-Kloster sei, laut seinen Worten, einer der heiligsten und wichtigsten Orte der serbischen Geistes- und Kulturgeschichte.
- Dieses Kloster ist ein wichtiger Zeuge der reichen Geschichte unseres Staates und unseres Volkes. Es wurde zerstört, verlassen, wiederaufgebaut, angegriffen von
Besatzungstruppen, Feinden und oft von Natur selbst durch zahlreiche Erdbeben und Naturkatastrophen. Trotzdem hat dieses Juwel der serbischen Kultur und Spiritualität 800 Jahre überdauert, und wir haben Grund, stolz zu sein, wenn wir auf seine historische Dauer zurückblicken.
Forschungsarbeiten an der Kirche der Heiligen Erlösung seien, laut Worten von Prof.Dr. Mirko Kovacevic, Berater im Denkmalschutzamt der Republik Serbien und Exerten auf dem Gebiet des Schutzes des kulturellen Erbes, notwendig gewesen, weil die Fassade beschädigt sei.
Zunächst sollen alle Beschädigungen identifiziert werden, die dann im Einklang mit den Prinzipien des Denkmalschutzes saniert werden sollen. Konservierungs- und Restaurierungsarbeiten werden in Zusammenarbeit mit renommierten Experten und unter Verwendung natürlicher Materialien durchgeführt.
- Es ist nicht einfach, ein solches Gebäude zu renovieren, und die bei früheren Renovierungsarbeiten nach den Erdbeben in den Jahren 1987 und 2010 gab es Anzeichen dafür, dass es nicht statisch stabil war. Das wichtigste Projekt ist die statische Sanierung des Gebäudes. Daran wird vom Professor Sekularac von der Fakultät für Architektur gearbeitet. Einige Untersuchungen sind abgeschlossen und einige brauchen Zeit, sodass wir ein vollständiges Projekt zur statischen Sanierung haben werden - unterstrich Kovacevic.
Er fügte hinzu, dass das andere Problem die Fassade war, die ursprünglich rot und mit der Farbe überzogen war, die der Heilige Sava vom Heiligen Berg Athos mitgebracht hatte. In den 1990er Jahren wurde die Fassade mit Materialien restauriert, die sich als nicht nachhaltig erwiesen haben.
- Dies muss sicherlich korrigiert werden, aber es muss ein technologisches Verfahren gefunden werden, um einen dauerhaften neuen Putz aus natürlichen Materialien herzustellen - betont Kovacevic.
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