Türken auf der Hochebene Pešter - Baubeginn für einen Industriepark in Leskova bei Tutin
Dienstag, 29.09.2009.
14:24
Vor einigen Tagen kündigte der serbische Minister und Direktor des Büros für nachhaltige Entwicklung von unentwickelten Gebieten, Sulejman Ugljanin, in Belgrad, den Bau eines Zollfreigebiets und Industrieparks in Leskova bei Tutin an. Es handelt sich um ein großes und wichtiges wirtschaftliches Projekt, auf dem sich die geplante wirtschaftliche Wiederbelebung und Erneuerung des Gebiets Sandžak gründet. Unternehmen aus Serbien und Montenegro können, seiner Meinung nach, Vorteile aus diesem Projekt ziehen.
Unternehmern aus der Diaspora und ausländischen Investoren will man Grundstücke für den Bau von Produktionsanlagne im Industriepark Leskova auf der Hochebene Pešter unter sehr günstigen Bedingungen bieten. Preiswertes Bauland und qualifizierte und genauso preiswerte Arbeitskräfte zählen zu den größten Vorteilen dieses Gebiets. Bald soll hier den Bau der Autobahn Belgrad - Požega - Adria beginnen, die die Hochebene mit den wichtigsten Wirtschafts- und Verkehrszentren verbinden soll. In den ersten Phase sollen mehr als 900 Business-Einheiten gebaut werden. In jeder können mindestens 10 Mitarbeiter beschäftigt werden. Geplant ist der Bau von Schulen, Kindertagesstätten, Wohngebäuden und der ganzen Infrastruktur.
Die ersten Investoren in Leskova kommen aus der Türkei, hoffentlich schon im Oktober, zusammen mit dem türkischen Staatspräsidenten Abdullah Gül, der noch früher einen Besuch in Serbien angekündigt hat.
Beim letzten Besuch des türkischen Außenministers Ahmet Davutoğlu in Novi Pazar gab man bekannt, dass die Türkei den Bau von fast 50 km über die Hochebene Pešter sowie die Rekonstruktion der Magistralen Novi Pazar - Sjenica und Novi Pazar - Tutin finanzieren will.

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