Slowakische Hilfe für organisch-biologischen Anbau in Serbien - Bioprodukte aus Serbien bald in der EU ohne zusätzliche Zertifikate
Montag, 28.09.2009.
14:50
Durch verschiedene Entwicklungshilfe-Programme, die Informationsaustausch, Technologietransfer und Spenden umfangen, will die Slowakei die Entwicklung des organisch-biologischen Anbaus in Serbien fördern. Serbien könnte dann von der Europäischen Komission der Liste der Drittländer angeschlossen werden, die Bioprodukte in die EU ohne zusätzliche Zertifikate auführen dürfen.
Die Realisierung des Projekts namens "Entwicklung eines Systems des organisch-biologischen Anbaus auf dem europäischen Niveau" beginnt am 7. und 8. Oktober in Novi Sad, melden slowakische Medien.
Das Landwirtschaftliche Institut in Bratislava leitet das Projekt mit dem serbischen Ministerium für Land-, Forst- und Wasserwirtschaft als Partner.
Die Anpassung der serbischen Legislatur an jene in der Europäischen Union gehört zu Hauptzielen des Projekts. Institutionen, zuständig für die organisch-biologische Landwirtschaft sollen für den EU-Beitritt vorbereitet werden. Das gilt auch für Behörden und Organisationen, zuständig für die Kontrolle von Bioprodukten.
Große Potenziale Serbiens für die Entwicklung des organisch-biologischen Anbaus bewogen die Slowakei, das Projekt über das Entwicklungshilfe-Programm zu finanzieren.
Der organisch-biologische Anbau in Serbien war bisher nicht im Einklang mit EU-Vorschriften, was den Export in die EU, trotz hoher Qualität der Erzeugnisse, beträchtlich erschwert.
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