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Chinesen bauen Tunnel in der Vojvodina - Kürzere Verbindung zwischen Novi Sad, Westserbien und der Adria

Quelle: Novosti Donnerstag, 27.08.2009. 12:10
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Bei mehreren Treffen zwischen dem serbischen Staatspräsidenten Boris Tadić und chinesischen Offiziellen in Peking wurde die Teilnahme chinesischer Bauunternehmen am Bau eines Tunnels durch Gebirge Fruška gora besprochen. Es handelt sich um ein altes Projekt, das im Vorjahr nach einer langen Pause ans Licht gebracht wurde. In seiner Realisierung ist man, leider, nicht weit gekommen.

Der Raumentwicklungsplan für das Gebirge Fruška gora, verabschiedet vor fünf Jahren, sieht den Bau eines Tunnel zwischen Paragovo und Irig vor.

Es gibt zwei Varianten für die Realisierung des Projekts. Ein 1.223 m langer Tunnel würde 30 Mio Euro kosten, die längere Variante von 2.790 m wäre um 10 Mio. Euro teuerer.

Dieser Tunnel würde, der Meinung der Verkehrsexperten nach, nicht nur den Weg von Novi Sad bis Ruma verkürzen, sondern die Verkehrssicherheit auf dieser Strecke beträchtlich erhöhen.

Die Verbindung zwischen Novi Sad und Städten im Norden einersiets und Westserbien und der Adria andererseits wäre dadurch beträchtlich kürzer. Die geplante Verkehrsverbindung würde die Autobahn Belgrad-Zagreb im Syrmien kreuzen.

Der Vorsitzende des Exekutivrats der Provinz Vojvodina Bojan Pajtić kündigte noch im Vorjahr den Bau einer Halbautobahn durch Vojvodina, die Ruma mit der serbisch-rumänischen Grenze verbinden soll. Das Projekt sieht den Bau eines Tunnels durch Gebirge Fruška gora vor.

Die 165 km lange Magistrale ermöglicht die Verbindung von zwei paneuropäischen Verkehrskorridoren - Korridor 10 in Serbien und Korridor 4 in Rumänien. Die Halbautobahn führt von Timisoara bzw. Meda an der serbisch-rumänischen Grenze, durch Zentralbanat, Städte Zrenjanin und Novi Sad, durch erwähnten Tunnel bis Syrmien.

KILOMETERZAHL
Ein Tunnel durch Gebirge Fruška gora würde den Weg von Novi Sad bis Belgrader Flughafen "Nikola Tesla" in Surčin auf 49 km kürzen.

(Anmerkung: Artikel übernommen aus der Tageszeitung "Novosti" vom 27.08.09)


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