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Wiener Börse gibt den Balkan nicht auf

Quelle: Biznis Dienstag, 04.08.2009. 15:18
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Heinrich Schaller, Mitglied des Vorstands der Wiener Börse, kündigte die Expansion in der Region in einem Interview für Reuters an. Sehr interessiert sei man an Börsen in Belgrad und Zagreb. Nach der Erweiterung des Geschäfts auf Budapest, Prag und Ljubljana sei man für neue Übernahmen bereit, so Schaller.

Schaller hat kroatische, serbische, rumänische und bulgarische Börsen als interessanteste in den nächsten Jahren beziechnet.

Kroatische Printmedien erinnern deshalb an Spekulationen aus dem März dieses Jahres hin, nach denen die Wiener Börse jene in Zagreb übernehmen will. Wien hat damals seine Interesse an der kroatischen Börse bestätigt, bestritt aber gleichzeitig die Nachrichten über Verhandlungen. Die Börse in Wien hat inzwischen mit der Erhöhung ihres Grundkapitals um 100 Mio. Euro begonnen, um Geld für ihre früheren Übernahmen zu sammeln.

Die Börse in Zagreg ist bereit, einen neuen Trendindikator, Index Crobex10, am 7. September einzuführen. Es handelt sich um zehn Aktien, umfangen vom Aktienindex Crobex mit der höchsten Free-Folat-Marktkapitalisierung und Umsatz, kündigte die Börse an.

- Um die Informiertheit der Öffentlichkeit und die Transparenz der Transaktionen zu verbessern und das Vergleichen der Angaben zu ermöglichen, entwickelt die Börse in Zagreb einen neuen Index, der den positiven Trend des früheren Indexes Crobex fortsetzen soll - teilte die Börse mit.

Durch Einführung eines neuen Indexes will man die fortgeschrittenen Werkzeuge für die Analyse und für das Vergleichen der Angaben bieten. "Crobex10" ist etwa engererr im Vergleich zum klassischen Crobex. Er wurde als Grundlage für neue Investitionsprodukte entwickelt: Indexfonds, strukturierte Produkte. Der Inhalt des neuen Indexes soll jede sechs Monate überprüft werden, eine Woche nach der Überprüfung von Crobex. Er soll aufgrund der Free-Float-Marktkapitalisierung bewertet werden. Der Wert jeder einzelnen Aktie soll auf 20% begrenzt werden, um die Domination der Aktien mit der großen Marktkapitalisierung zu vermeiden.

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