Vertrag über die Gründung der Firma "Beograd-Kursk" unterzeichnet
Donnerstag, 16.07.2009.
04:25
In der Industrie- und Handelskammer des russischen Verwaltungsbezirks Kursk wurde ein Vertrag über die Gründung des Unternehmens "Beograd-Kursk" unterzeichnet, das die Verbindung des serbischen und russischen Marktes erleichtern soll, gab die Wirtschaftskammer Serbien heute (15. Juli 2009) bekannt.
Der organisierte und gemeinsame Auftritt von mehr als 100 serbischen Unternehmen am russischen Markt ist das Hauptziel des Vertrags.
Das Unternehmen "Beograd-Kursk" soll seine Tätigkeit nach der Registrierung bzw. spätestens in einem Monat aufnehmen.
Der Vertrag soll zur Intensivierung und Steigerung des Warenverkehrs zwischen Serbien und der Russischen Föderation beitragen, heißt es in der Mitteilung.
Positive Effekte sind schon in diesem Jahr zu erwarten, was zur Senkung des serbischen Defizits führen soll, zeigen die Analysen der Wirtschaftskammer Serbien.
Die serbische Wirtschaftskammer empfahl die Export- und Importfirma "Interkomerc" aus Belgrad als Partner aus Serbien, weil ihr jährlicher Umsatz 100 Mio. Euro übersteigt. Die Firma versorgt die größten Handelsketten im Land.
Der Verwaltungsbezirk Kursk liegt im südwestlichen Russland. Sie grenzt an die Ukraine und liegt verkehrstechnisch günstig an der Verbindung zwischen Moskau und den dicht bevölkerten, industriell geprägten Gebieten der östlichen Ukraine. 1,18 Mio. Einwohner lebt hier auf einer Fläche von 30.000 km2. Wirtschaftlich bedeutend ist der Eisenerzabbau. Die Kursker Magnetanomalie bildet das größte bekannte Eisenerzbecken weltweit. Die Hauptstadt Kursk, die vom Sseim durchflossen wird, hat rund 405.900 Einwohner.

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