Bald Unternehmen für die Intensivierung des Warenverkehrs zwischen Russland und Serbien
Sonntag, 28.06.2009.
18:16
Der Rückgang des Warenverkehrs um 40% in den ersten vier Monaten dieses Jahres hat zum Glück niemanden in Russland und Serbien entmutigt. Um kleinen Unternehmen aus Serbien den Export nach Russland zu erleichtern, will man ein Unternehmen gründen, an dem sich der Staat mit 25% beteiligen soll. Diese Firma soll serbischen Unternehmen ohne Vertretungen in Russland zur Verfügung stehen, kündigte man am Freitag in Moskau an einem russisch-serbischen Business-Forum an.
Serbien wurde dabei vom Vizepremier Ivica Dačić, dem Außenminister Vuk Jeremić, Minister für Bergbau und Energiewirtschaft Petar Škundrić und Vizepremier von Belgrad Milan Krkobabić vertreten. Georgi Poltawtschenko, Vertreter des Präsidenten des zentralen Beszirks Russlands war an der Spitze des russischen Teams.
- Die Beziehungen mit Russland haben absoluten Vorrang für unsere Regierung. Wir wollen unsere Unternehmen zum intensiveren Export nach Russland trotz der Wirtschaftskrise ermutigen. Der Warenverkehr hat im Vorjahr den Wert von vier Mrd. US-Dollar erreicht. In den ersten vier Monaten dieses Jahres haben wir aber nur 821 Mio. US-Dollar verzeichnet. Wir pflegen ein brüderliches Verhältnis zu Russland, es scheint aber, dass der Handel mit Brüdern erheblich schwerer als erwartet ist. Die Bürokratie auf beiden Seiten verlangsamt die Realisierung unserer Abkommen. Es ist unlogisch aber wahr, dass Unternehmen aus Ländern, die gegen politische Interessen Serbiens gehandelt haben, oft einen besseren Widerhall in Serbien finden – sagte Ivica Dačić.
Georgi Poltawtschenko freut sich darüber, dass die Liste der russischen Unternehmen, die nach Serbien kommen, immer länger wird. 50% des russischen Exports nach Serbien entfielen bisher auf Erdöl und 30% auf Gas. Der Rückgang der Preis am internationalen Markt hat zur Senkung des Exportwertes geführt.
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