"Hemofarm" realisiert erste Lieferung an Kunden in den USA
Donnerstag, 21.05.2009.
15:11
Der serbische Pharmakonzern "Hemofarm" hat das erste Kontingent von Arzneimitteln an seinen Kunden in den USA geliefert, heißt es in der Mitteilung des Unternehmens.
Nur einige Monate nach dem Erwerb des wichtigen Zertifikats von der US-amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA (Food and Drug Administration) nahm "Hemofarm" den Export in den USA auf. Es handelt sich um 283 500 Fläschchen von Methylprednisolon.
- "Hemofarm" hat das FDA-Zertifikat für die Herstellung und Ausfuhr von lyophilisierten (gefriertrockenen) Methylprednisolon-Injektionen in Zwei-Kammer-Fläschchen erworben. Jährlich sollen 2,9 Mio. Fläschchen von 40 mg und fast 3,5 Mio. Fläschchen von 125 mg exportiert werden. Das erste Kontingent soll vom Vršac nach den Hafen in Virginia befördert werden - sagte Dejan Ivanović, Produktionsdirektor von "Hemofarm" anlässlich des ersten Kontingent.
Methylprednisolon-Natrium-Sukzinat, bekannter an anderen Märkten unter dem geschützten Namen "Lemod Solu", ist sehr gefragt in den USA. Das Präparat soll hier über das Unternehmen "Hospira" aus Chicago, Strategiepartner von "Hemofarm", abgesetzt werden.
- "Hospira" gehört zu größten Versorgern von Krankenhäusern in den USA. Wir haben uns für regelmäßige Lieferungen verpflichtet, so dass eine Anlage in Vršac nur für den US-amerikanischen Markt herstellen soll. Bestehende Kapazitäten können nach Bedarf erweitert werden - sagte Dejan Ivanović.
Die Tatsache, dass "Hemofarm" in den US-amerikanischen Markt nicht mit einfacheren Erzeugnissen in Tabletten-, Pillen- oder Kapselform, sondern mit einem fortgeschrittenen Produkt wie lyophilisierte Injektion in Zwei-Kammer-Fläschchen eingestiegen ist, kann nur als großer Erfolg bezeichnet werden, teilte "Hemofarm" mit.
Hemofarm a.d. Vršac

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