Regierung beschloss, Steigerung der Strompreise auf bessere Zeiten zu verschieben
Donnerstag, 26.03.2009.
13:26
Obwohl die Agentur für Energiewirtschaft die vom öffentlichen Elektrizitätsunternehmen "Elektroprivreda Srbije" (EPS) erforderte Preissteigerung um 8% bewilligt hat, beschloss die Regierung Serbiens das auf bessere Zeiten zu verschieben, im Rahmen der "Stabilisierungsmaßnahmen der Regierung Serbiens", gab der serbische Minister für Bergbau und Energiewirtschaft, Petar Škundrić, bekannt.
Die Preise sollen bis Ende Mai unverändert bleiben. Škundrić konnte aber nicht präzisieren, wann die Preise erhoben.
- Wir können nicht im Voraus sagen, wann die Preisfärderung möglich ist - sagte Škundrić.
Die Regierung Serbiens traf eine solche Entscheidung aufgrund der Analyse der Kaufkraft der serbischen Bürger und der Situation in der Wirtschaft, bzw. um die makroökonomische Stabilität zu schützen.
- Unsere Entscheidung belastet das öffentliche Elektrizitätsunternehmen, sie ermöglicht die Stabilisierung der wirtschaftlichen Situation, Überwindung der ersten Welle der Finanzkrise - sagte er.
Die Verschiebung der Preissteigerung kann sich aber nicht besonders negativ auf das Stromversorgungssystem auswirken, meint Škundrić.
EPS hat unlängst von der Agentur für Energiewirtschaft die Steigerung der Strompreise um 20% verlangt, die Agentur stimmte aber der Erhöhung um 8% zu.
Elektroprivreda Srbije ad Beograd
Agencija za energetiku Republike Srbije
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