Deutsche und Italiener interessiert an Deponien in Belgrad, Novi Sad und Niš - Methan reicht zur Erzeugung von Strom und Wärme aus
Montag, 23.02.2009.
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Die Emission von Methan auf Deponien in Belgrad, Novi Sad und Niš reicht zur Erzeugung von Strom und Wärme für die Heizung von Wohnungen aus, glauben deutsche Investoren, die großes Interesse für Deponien in Niš und Novi Sad gezeigt haben, gab das Ministerium für Umweltschutz bekannt. Man wartet jetzt auf ein Ideenprojekt zur Nutzung von Deponiengasen in Serbien.
- Nach der Besichtigung von beiden Deponien sind deutsche Investoren der Meinung, dass die Investition sich tatsächlich lohnt - sgate Danijela Božanić, Leiterin der Gruppe für Klimaänderung beim Ministerium für Umweltschutz und Raumentwicklung in einem Interview für die Belgrader Tageszeitung "Novosti".—Sie haben uns und Vertreter der Stadtverwaltung in Novi Sad und Niš mit ihren Plänen bekannt gemacht. Welche Technologie eignet sich hier am besten, eine neue oder bereits angewandte, muss noch entschieden werden.
Die Erzeugung von Wärme zum Beheizen von Wohnungen und Gebäuden erwies sich als eine umweltschonende und energiesparende Lösung überall in Europa, sagte Danijela Božanić. Durch die kombinierte Nutzung von Strom und Wärme aus dem Verbrennungsprozess wird der Energieinhalt des Deponiegases nahezu vollständig genutzt, ein Idealfall der Deponiegasverwertung.Der Schutz der Umwelt, die hohe Wirtschaftlichkeit und die Nutzung des Energiepotenzials sprechen dafür.
Die meisten Deponien in Serbien eignen sich wegen ihres Alters, Volumens und Abfallart nicht zum Bau von Gasverwertungsanlagen, erklärte Božanić.
- Deponien in Subotica, Vrbas, Kruševac und Kragujevac sind relativ groß, können aber nur durch ein Rahmenprojekt zu diesen Zwecken genutzt werden, meinte sie.
Miroslav Spasojević, Leiter der Abteilung für nachhaltige Entwicklung im Ministerium für Bergbau und Energiewirtschaft, weist auf eine, noch realistischere Möglichkeit hin. Durch Recyclingsystem getrennter, brennbarer Müll könnte verarbeitet und als Brennstoff für neue Wärmekraftwerke genutzt werden.
- Als die größte Deponie nicht nur in Serbien, sondern in der ganzen Region hat "Vinča" in Belgrad absoluten Vorrang – meint Spasojević. Ihre Kapazität liegt zwischen 1 000 und 1 500 t täglich. Durch geringere Investitionen können wir enorme Mengen von Methan gewinnen. Sein Energiepotenzial ist um 29-mal höher als das Potenzial von Kohlendioxid.
Großes Interesse
Italienische Firmen haben bisher mehr als zehn Ideenprojekte zur Anwendung von umweltfreundlichen Technologien zugestellt. Das größte Interesse haben sie für Kleinwasserkraftwerke und Nutzung von Biogas gezeigt – sagt Danijela Božanić
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