Regierung Serbies gleicht Mautgebühren für Lkws am 5. Februar aus - Einheimische zahlen um 20% mehr, Ausländer um 25% weniger
Dienstag, 03.02.2009.
10:02
Die Regierung Serbiens soll am Donnerstag (5. Februar 2009) die Mautgebühren für einheimische und ausländische Lkws ausgleichen, kündigte Milutin Mrkonjić, Minister für Infrastruktur an.
Der serbische Ministerpräsident, Mirko Cvetković, und Minister für Finanzen und Wirtschaft, einigten sich darüber, die Mautgebühr für ausländische Lkws mit jener für einheimische auszugleichen.
Die Höhe der Mautgebühr bestimmt die Regierung Serbiens, auf Empfehlung des öffentlichen Straßenbauunternehmens "Putevi Srbije". Das öffentliche Unternehmen habe, wie die Belgrader Tageszeitung "Novosti" meldet, eine neue Preisliste vorbereitet - eine Erhöhung der Mautgebühr für einheimische Lkws um 20% und Senkung der Preise für Ausländer um 25%.
Einheimische Lkws zahlen momentan 4 390 Dinar für die Nutzung der Autobahn Belgrad-Niš. Ausländer müssen gleichzeitig 77 Euro bzw. 7 179 entrichten.
Der Ausgleich der Preise für alle Klassen ausländischer Kraftfahrzeuge würde zu Verlusten von 40 Mio. Euro führen, betonen im Unternehmen "Putevi Srbije".
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