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Wird man Maut für schwere Lkw auch auf anderen Hauptverkehrsstraßen erheben - Putevi Srbije erwägen Erweiterung des Mautsystems

Quelle: Novosti Sonntag, 22.04.2018. 22:29
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Podeli

(Fotosylv1rob1/shutterstock.com)
Wenn die Idee des öffentlichen Straßenbauunternehmens Putevi Srbije verwirklicht wird, könnte die Maut nicht nur auf Autobahnen, sondern auch auf anderen Hauptverkehrsverbindungen in Serbien erhoben werden, erfährt die Belgrader Tageszeitung Novosti. Dies gilt jedoch nur für schwere Lastkraftwagen mit einer Ladekapazität über 12 Tonnen. Dieses Szenario ist Teil eines lang- und mittelfristigen Geschäftsstrategieplans dieses Unternehmens für das nächste Jahrzehnt bis 2027. Die Einführung der Mautgebühr für Hauptverkehrsstraßen müsste zunächst vom zuständigen Ministerium genehmigt werden, berichtet Novosti .

In der ersten Phase würde die Maut auf den verkehrsreichsten Hauptverkehrsverbindungen erhoben werden. In der zweiten Phase würde die Maut auch für Lkw über 3,5 Tonnen eingeführt werden. Das Mautsystem wurde bereits konzipiert.

- Wenn das Ressortministerium eine solche Entscheidung treffen würde, könnte das Mautsammelsystem problemlos erweitert werden - sagt die Strategie der Straßen von Serbien.

- Technologisch würde dies zum Ausbau der elektronischen Mauterhebung führen, die sich mit den gleichen Geräten realisieren lässt, mit denen das elektronische Mautsystem auf Autobahnen ohne Mautstellen realisiert wurde. Die Abteilung für die Mauterhebung hat ein neues Mautsystem für Hauptverkehrsstraßen und für Lkws über 12 t, bzw. über 3,5 t in der nächsten Pahse entwickelt. Die Implementierung dieses Systems würde zunächst Hauptverkehrsstraßen der Kategorie B umfassen, welche die größte Verkehrsfrequenz aufweisen, und dann auch andere schrittenweise, abhängig von den verfügbaren Mitteln.

Das Straßenbauunternehmen erwartet davon in erster Linie die Steigerung des Umsatzes, aber sie glauben auch, dass die Mauterhebung auf diesen Straßen den Schwerlastverkehr auf Autobahnen umlenken würde, und dadurch mehr Verkehrssicherheit sichern würde.
Die Dynamik der Eröffnung neuer nationaler Mautstellen hängt vom Bau neuer Straßen ab.

Der Strategie zufolge, schreibt Novosti, werden in diesem Jahr 22 neue Mautstellen eröffnet, 12 auf dem Autobahnabschnitt zwischen Nis und der mazedonischen Grenze, sechs zwischen Nis und der bulgarischer Grenze und vier zwischen Obrenovac und Pozega.

Der Plan des serbischen Straßenbauunternehmens besteht darin, das Mautsystem in der Zukunft zu erweitern, indem die Bezahlung per SMS und die Verwendung von Kredit- und Zahlungskarten großer Transportunternehmen oder Kraftstofflieferanten eingeführt werden.

Sie planen auch die Nutzung der NFC-Technologie (Near Field Communication). Dazu gehört ein kontaktloses Mautsystem, schreibt Novosti

Sie können den vollständigen Lang- und mittelfristigen Geschäftsstrategieplan des Unternehmens in serbischer Sprache in einer PDF-Datai finden.


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