Russischer Stromversorger RAO UES kauft EPS?
Samstag, 08.11.2008.
16:29
Sechs Monate dauern die geheime Verhandlungen über die Privatisierung des serbischen Stromanbieters "Elektroprivreda Srbije" (EPS) mit Vertretern des russischen Stromversorgers "RAO UES" (Unified Energy System) unter der Leitung von Anatoli Tschubais, russischen Ministers für Privatisierung aus der Jelzins Regierung, meldet "Energyobserver".
Der russische Partner interessiert sich für das ganze Elektrizitätsunternehmen "Elektroprivreda Srbije" bzw. für ihre Produktions-, Übertragungsnetz- und Verteilungsnetzkapazitäten.
Die anonyme Quelle von "Energieobserver" behauptet, dass die Verhandlungen mit RAO UES zur Verschiebung der angekündigten Ausschreibung von EPS geführt haben.
Der russische Insider und Vermittler bei Verhandlungen sei ein junger Experte, spezialisiert auf Wärmekraftwerke und EPS-Vertreter in der ehemaligen Jugoslawischen Elektrizitätswirtschaft "Jugolsovenska elektroprivreda" (JUGEL), erfährt "Energyobserver".
Die russische Seite sei, angeblich, gegen die Ausschreibung von EPS, bestehe auf den Verkauf durch direktre Verhandlungen, wie beim öffentlichen Erdölunternehmen "Naftna industrija Srbije".

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