Konzession für die Autobahn Ostružnica-Lajkovac muss ausgeschrieben werden - Andere Lösungen wären gesetzwidrig
Dienstag, 16.09.2008.
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Konzessionen für den Autobahnbau in Serbien dürfen nur per Ausschreibung erteilt werden.
Der neueste Vorschlag des österreichischen Konsortium "Alpine-Porr", nach dem man ihm den Bau der Autobahnstrecke von Ostružnica bis Lajkovac überlassen soll, sei gesetzwidrig und deshalb unakzeptabel, erklärten die befragten Rechts- und Wirtschaftsexperten.
Der Wirtschaftsexperte, Aleksandar Stevanović, sagte für die Belgrader Tageszeitung "Blic", dass die Erteilung einer Konzession ohne öffentlichen Wettbewerb auf jeden Fall zweifelhaft sei.
- Warum so etwas als die best mögliche Lösung vorgeschlagen wird. Die Auswahl des besten Bieters durch eine öffentliche Vergabeverfahren ist im Interesse der serbischen Bürger. Es blieb unbekannt. ob die frühere Regierung solchen Zugeständnissen seitens des Konzessionärs zugestimmt hat. Bis heute hat man uns den Einsicht in die unterzeichneten Verträgen nicht gewährt. Jede Klausel, die Interessen der Republik Serbien widerspricht, darf nicht angenommen werden. Wie können wir ohne Ausschreibung sicher sein, dass "Alpine-Porr" der beste Bieter ist - meinte Stevanović.

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