EU verhängt endgültige Strafzölle auf Stahlprodukte aus China - Serbien noch sechs Monate unter Aufsicht
Donnerstag, 06.04.2017.
14:55
Vorläufige Schutzmaßnahmen gegen China wurden noch im Oktober 2016 eingeführt, aber die Einfuhrzölle wurden diesmal zusätzlich erhöht. Durch diese Antidumping-Massnahmen will die EK "europäische Stahlhersteller vor den schädlichen Auswirkungen der Billigimporte aus China schützen". Die europäische Stahlindustrie klagt seit geraumer Zeit über Überkapazitäten und hohe Subventionen in China.
Die EU will derzeit keine Strafzölle gegen ähnliche Produkte aus Brasilien, dem Iran, Russland, Serbien und der Ukraine verhängen.
Die Ermittlungen gegen die erwähnten Länder sollten in den folgenden sechs Monaten fortgesetzt werden, und man wird die Auswirkungen dieser Maßnahmen auf Industrien in der EU, die Stahl anwenden, gründlicher analyisieren, erklärte der Presssprecher der EK.
EUROPEAN COMMISSION Bruxelles

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