IKEA erzielt Rekordgewinn
Donnerstag, 08.12.2016.
01:49
Der schwedische Möbelriese steigerte seinen Nettoüberschuss im Ende August abgelaufenen Geschäftsjahr um 20 Prozent auf 4,2 Milliarden Euro, heißt es in einer Mitteilung vom Mitwoch. IKEA hat seinen Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr weltweit um 7,1 Prozent auf 34,2 Milliarden Euro gesteigert.
In den vergangenen zehn Jahren konnte Ikea den Umsatz fast verdoppeln, die Zahl der Möbelhäuser in aller Welt stieg in dieser Zeit um die Hälfte. Heute betreibt das Unternehmen 389 Möbelhäuser in 48 Ländern.
915 Millionen Kunden besuchten ein Ikea-Haus im vergangenen Geschäftsjahr. Die größten Märkte für Ikea sind Deutschland und die USA, danach kommen Frankreich und Großbritannien.
"Wir sind in einer guten Position und haben eine aufregende Reise vor uns", sagte Firmenchef Peter Agnefjäll. "Der Schwerpunkt liegt auf anhaltendem Wachstum und Effizienz in all unseren Tätigkeiten." Am stärksten wächst Ikea derzeit in China. Von 2017 an will der Möbelhändler auch in Indien und Serbien vertreten sein.
Bis 2020 will das Unternehmen genauso viel Energie produzieren, wie es verbraucht. Für seine Bemühungen um Nachhaltigkeit hat der Konzern insgesamt drei Milliarden Euro veranschlagt und im abgelaufenen Geschäftsjahr Windparks in Polen und den USA in Betrieb genommen. So habe Ikea eine Menge an Erneuerbaren Energien erzeugt, die 71 Prozent seines jährlichen Verbrauchs entspreche, berichtete der Konzern.
Ikea, heute aus steuerlichen Gründen mit Sitz in den Niederlanden, war 1943 von Ingvar Kamprad in seinem Heimatort Älmhult gegründet worden. Das Vermögen der Familie Kamprad wird auf mehr als 40 Milliarden Euro geschätzt. Die Grünen im Europaparlament kritisieren, dass Ikea Gewinne kleinrechne, um Steuern in Milliardenhöhe zu sparen. Der Konzern teilte am Mittwoch mit, er habe im abgelaufenen Geschäftsjahr weltweit 1,2 Milliarden Euro Steuern gezahlt. Das sei ein effektiver Steuersatz von 21,6 Prozent.
IKEA Srbija d.o.o. Beograd

Izdanje Srbija
Serbia Edition
Izdanje BiH
Izdanje Crna Gora