Russische und Weißrussische Investoren interessiert an der Kabelfabrik in "Jagodina"
Montag, 10.03.2008.
15:15
Ausschreibungsunterlagen der Kabelfabrik "Industrija kablova" in Jagodina, die die Agentur für Privatisierung am 31. Januar dieses Jahres zum Verkauf ausgeschrieben hat, forderten bisher vier Unternehmen aus Russland und Weißrussland an, bestätigte der Gewerikschaftsvorsitzende Dragan Rajić.
Als Mitglied der Ausschreibungskommission erinnerte Rajić alle Interessenten daran, dass Unterlagen spätestens bis 21. März zu kaufen sind. Verpflichtende Angebote sollen bis 25. April eingereicht werden. Die Agentur für Privatisierung schrieb 100 % des gesellschaftlichen Kapitals in der "Holding industrija kablova" aus.
Dem Gewerkschaft ist gelungen, eine wichtige Klausel dem Kaufvertrag hinzufügen, nach der nur Anbieter mit einer dreijähriger Erfahrung in der Kabel- und Drahtindustrie und mit einem Umsatz über 65 Mio. Euro 2007 in Frage kommen. Man wird auch Angebote der Investoren mit Aktiva über 100 Mio. Euro im Vorjahr in Betracht ziehen.
Das Produktionsprogramm der Kabelfabrik in Jagodina muss in folgenden fünf Jahren unverändert bleiben. Keine der Beschäftigten sollte mindestens zwei Jahre nach dem Verkauf entlassen werden und wenn gekündigt, dann nur gegen eine Abfindung in Höhe von 300 Euro pro Beschäftigungsjahr. Investitionen müssen 30 Mio. Euro übersteigen.
Industrija Kablova a.d. Jagodina
Agencija za privatizaciju Republike Srbije Beograd prestala sa radom 29.01.2016.

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