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Medikamente aus Serbien für die ganze Region - Hemofarm wird zum Zentrum der südosteuropäischen Sparte von Stada

Quelle: B92 Freitag, 26.08.2016. 13:15
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Durch die strategische Reorganisation des deutschen Pharmakonzerns Stada sei eine südosteuropäische Sparte unter der Leitung von Hemofarm gebildet worden, gab der Generaldirektor Ronald Seeliger in einem Interview für FoNet bekannt und unterstrich dabei, dass es um eine gute Nachricht nicht nur für das Pharmaunternehmen mit Sitz in Vrsac, sondern für ganz Serbien gehe.
Der deutsche Pharmakonzern, dem Hemofarm gehört, habe sich für strategische Veränderungen entschieden, um die Effizienz in allen Regionen zu erhöhen, erklärte Seeliger und unterstrich, dass diese Veränderung auch seine Ernennung zum Vizepräsidenten von Stadta für Südosteuropa einschließe.
Bisher habe es drei Sparten gegeben: Westeuropa, Deutschland und Osten, aber in Hinsicht auf die jüngsten Entwickungen am internationalen Markt, sei diese Einteilung nicht mehr nachhaltig gewesen, sagte Seeliger. Dies habe zu Veränderungen in der Verteilung der regionalen Verantwortlichkeiten geführt.

Die Reform sieht sechs regionale Zonen vor, und Hemofarm ist für Südosteuropa zuständig, präzisierte Seeliger und erinnerte an die erfolgreiche Entwicklung des Pharmaunternehmens mit Sitz in Vršac in den letzten Jahren.
Aktionäre von Stadt hätten sich deshalb über die führende Rolle von Hemofarm in Südosteuropa geeinigt. Das Unternehmen sollte künftig für Ungan, Slowenien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Serbien, Albanien, Bulgarien und Rumänien zuständig sein.

- Wir werden das zentrale Unternehmen für diese Zone sein, und ich sein Generalmanager - erklärte seeliger und fügte hinzu, dass es um 10 oder 11 Länder mit rund 3.500 Mitarbeitern gehe.
Diese Veränderung bedeute also, laut seinen Worten, dass das Produktionsportfolo von Hemofarm an alle Märkte in der Region, in Hinsicht auf ihre Besonderheiten, anzupassen sei.
Gute Produkte von Hemofarm, die bisher nur in Serbien, Bosnien-Herzegowina und Mazedonien verfügbar waren, sollten künftig in ganz Südosteuropa geboten werdne, unterstrich Seeliger, sehr stolz auf sein Team, das, seines Erachtens nach, diesen großen Ehren verdient habe.
Diese Reorganisation sichere ihnen eine bessere Marketingposition am regionalen Markt, so Seeliger. Es handele sich nicht um eine große Veränderung für ihn, er werde seine Aufgaben wie bisher erledigen, freue sich aber sehr viel auf die Zusammenarbeit mit Kollegen in der Region, sagte er.
- Wir haben uns schon einmal miteinander getroffen, haben auch Kontakte mit Regierungen in diesen Ländern aufgenommen - erklärte Seeliger, überzeugt von den positiven Auswirkungen dieser Entscheidung auf die Stärkung der Marktpositin von Hemofarm in der Region.
Während viele große Unternehmen in diesem Raum entweder verschwunden oder die Präsenz verringert haben, ist Hemofarm noch immer aktiv. Auf dem größeren Markt lassen sich alle Fragen und Schwierigkeiten viel leichter lösen.

- Ich bin stolz darauf, dass von Hemofarm erzeugte Arzneimittel bald in der ganzen Region verfügbar sein werden. Das ist eine gute Nachricht für ganz Serbien - unterstrich Seeliger.
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