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Energetische Sanierung großer Unternehmen in Belgrad beginnt

Quelle: RTS Montag, 28.03.2016. 15:17
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Podeli

(FotoShutterstock.com)
Die Umsetzung des Projekts zur energetischen Sanierung von sieben großen Belgrader Unternehmen hat begonnen. Durch Maßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz sollte der Energieverbrauch halbiert werden. In Hinblick darauf, dass mehr als ein Drittel des gesamten Strom- und Gasverbrauchs im Land auf die Hauptstadt entfällt, ist dieses Projekt von großer Bedeutung.

Das Projekt hat Beschäftigte in "Sava Centara" am meisten erfreut. Im vor 39 Jahren gebauten Kongresszentrum wird die Energie enorm verschwendet: das bestehende Heizsystem ist außer Betrieb, die Glasfassade hat ihre Funktion noch vor zwei Jahrzehnten verloren - sie kann die Wärme im Winter nicht behalten, und können im Sommer nicht zum Schutz vor der Sonne genutzt werden. Glühbirnen lassen sich kaum zählen - es gibt sogar 100.000 von ihnen und die monatliche Stromrechnung geht von fünf bis sechs Mio. Dinar, genau so wie für die Heizung.

Die Energiekosten sind das größte Problem dieses Untenrhemens, behauptet der Direktor des Kongresszentrums "Sava" Dragan Grgurević.

- Das Projekt sollte in erster Linie unser Problem mit der Heizung lösen, weil unsere Kosten riesengroß sind. Das Objekt wurde in einer Zeit gebaut, als man nicht viel über die Energieeffizienz gedacht hat, als Brenn- und Kraftstoff nicht so teuer waren - so Grgurević.

Obwohl ein jüngeres Objekt, ist die Kombank Arena auch nicht energieeffizient. Man zahlt rudn viereineinhalb Millionen Dinar monatlich für die Heizung und den STrom.

- Wir erwarten, die Kosten um rund 50% zu senken. Experten werden die optimalen Lösungen für alles vorschlagen, um das Maximum zu erreichen. Für die Heizung und den Strom werden hier jährlich 500.000 EUR ausgegeben. Jede Einsparung in diesem Bereich ist von großer Bedeutung für uns - sagt der Direktor der "Kombank Arena" Đorđe Milutinović.

Das Projekt schließt auch die Sportzentren "Taš" und "Vračar", ferner Unternehmen "Pionirski grad", "Beogradske elektrane" und "Beogradski sajam" ein. Alle Projjekte, die sich um 11 Mio. Euro aus den EU-Fonds bewerben, soltlen bis September erstellt werden. Einige sehen die Ersetzugn der bestehenden Heizanlagen, andere betreffen die Beleuchtung oder energieeffiziente Fenster und Türen.

Offizielle Angaben der Europäischen Union zeigen, dass Serbien der größte Stromverbraucher pro Kopf in Europa ist, unterstreicht Snežana Radinović aus der Regionalagentur für Entwicklung und europäische Integrationen. "Wir haben unsere Ingenieure an der Fakultät für Maschinenbau in Belgrad ausgebildet. Sie können jedes folgende Lan-Netzwerk und Projekte der Energieeffizienz im Einklang mit den EU-Verfahren realiseiren.

Das gleiche Projekt haben Deutsche in Köln umgesetzt, und es umfasste neun ähnliche Großverbraucher, die den Energieverbrauch inzwischen um ein Drittel bis eine Hälfte reduziert haben.

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