Erste elektronische Baugenehmigungen erteilt in Serbien
Montag, 04.01.2016.
14:11
Das Zentralregister wird derzeit von 3.050 Mitarbeitern in 582 Institutionen genutzt. Dazu gehören das Bauministerium, das Innenministerium, kommunale Selbstverwaltungen, öffentliche und kommunale Unternehmen, Bebauungsbehörden, EPS, Katastralämter.
Die Agentur für Handelsregister, die dieses System verwaltet, muss einen einfachen und leichten Zugang zur Registrierung und Informationen ermöglichen. Sie muss auch kontrollieren, ob Behörden die Anträge innerhalb der gesetzlichen Fristen bearbeiten.
Es gibt bereits rund 40 angemeldete Unternehmer, die über diess System die Erteilung von Baugenehmigungen beantragen, erklärte die Ministerin für Bau, Verkehr und Infrastruktur Zorana Mihajlović, die heute das Agentur für Handelsregister anlässlich der Inbetriebnahme des elektronsichen Erteilungssystems besuchte.
- Das neue System ist eine gute Nachricht für Serbien, weil wir dadurch die Geschäftsbedingungen verbessern - so Mihajlović.
Es handelt sich auch um einen wichtigen Schritt für die Verbesserung der Platzierung auf der Doing-business-Rangliest der Weltbank, glaubt sie.
Bürger sollten Anträge auf die Erteilung von Baugenehmigungen ausschließlich in elektronischer Form, persönlich oder über bevollmächtigte Projektanten abgeben.
Der Zugang zum System der elektronischen Baugenehmigungen wurde von Webseiten der Agentur für Handelsregister, des Bauministeriums und der Kommunen ermöglicht, sowie über die Webseite www.gradjevinskedozvole.rs.
Die minimalen Bedingungen für den erfolgreichen Zugang zum System der e-Baugenehmigungen sind: ein PC mit dem Betriebssystem Windows XP, und das Verfahren besteht aus fünf Schritten. Man kann die Bearbeitung des Antrags verfolgen, und die Software sollte Beamten vor dem Ablauf der Fristen für die Entscheidung über Anträge warnen.
Die Initiative zur Einführung von elektronischen Baugenehmigungen in das neue Planungs- und Baugesetz wurde von der Nationalallianz für lokale und regionale Entwicklung (NALED) gestartet, nach dem Vorbild eines ähnlichen elektronischen Systems in Mazedonien. Die Organisation hat auch eine Spende von 400.000 EUR für die Entwicklung der entsprechenden Software für die Erteilung von e-Baugenehmigungen gesichert.
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