Unsere Kinder werden arbeiten, bis sie 100 sind
Die Bildungsverantwortlichen auf der gesamten Erde würden immer noch nicht begreifen, wie schnell sich die Welt verändere. "Einerseits werden wir länger leben", so Talwar. "Andererseits wissen wir nicht, wie die Menschen das Geld verdienen sollen, mit dem sie die Waren und Dienstleistungen bezahlen können, die zum Großteil von intelligenter Software und Robotern hergestellt sein wird."
Neueste Studien würden darauf hinweisen, dass bereits in zehn bis 20 Jahren bis zu 80 Prozent aller heute bekannten Jobs verschwunden sein werden. Auch die wohl dramatischste Konsequenz dieser Entwicklung würde an Schulen ausgeblendet: Immer mehr Menschen werde das bittere Schicksal treffen, lange und immer wieder arbeitslos zu sein.
Um überhaupt noch am Arbeitsleben teilnehmen zu können, wird es Talwar zufolge künftig unabdingbar sein, ständig neue Ausbildungen zu machen. Jeder Schüler könne sich darauf einstellen, bis zu 40 Mal in seinem Leben den Job wechseln zu müssen. Die Glücklichen, die später überhaupt noch eine Arbeit haben, werden demnach wahrscheinlich erst im Alter von 100 Jahren in den Ruhestand treten.

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