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ANTIĆ: Serbien hat noch immer keine seriöse Alternative zu russischem GAs

Quelle: Beta Dienstag, 22.09.2015. 02:26
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(Fotonostal6ie/shutterstock.com)
Serbien ist entschlossen, sich neue Quellen und Routen für die Versorgung mit Erdgas, im Einklang mit der neuesten Energiepolitik der EU zu sichern. Dazu gehört der Bau einer Gasleitung zwischen Serbien und Bulgarien, gab am Freitag (18. September 2015) der Bergbau- und Energieminister Serbiens Aleksandar Antić bekannt.

Die Unterstützung der USA für den Bau einer Gasverbindung mit Bulgarien ist wichtig, weil sie die EU für die Finanzierung des Projekts ermutigen kann. Serbiens Premier, Aleksandar Vučić, gab bei seinem jüngsten Besuch in den USA bekannt, das Serbien an der Diversifizierung seiner Gasquellen und -routen arbeitet.

- Serbien hat noch immer keine seriöse Alternative für russisches Gas. Wir hoffen aber auch, dass wir nach der Realisierung von großen Projekten wie Gaspipelines Tap und Tanap sowie eines Terminals für Flüssiggas in Griechenland zusätzliche Mengen Gas sichern werden - so Antić.

Die Gaspipeline, die Serbien mit Bulgarien verbinden wird, sollte uns die Versorgung mit Erdgas aus Aserbaidschan ermöglichen, unterstrich er.

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