Deutsche bereit, 3000 Arbeiter in Serbien einzustellen
Montag, 27.07.2015.
14:43
Zwei deutsche Unternehmen sollten mehrere neue Arbeitsplätze in Serbien schaffen, gab der Premier Serbiens Aleksandar Vučić.
- Siemens hat heute die Einstellung von weiteren 220 Mitarbeitern in seinem Werk in Subotica angekündigt. Ihr Hauptmotiv ist natürlich Profit, aber diese Entscheidung ist auch der hervorragenden Qualität der Arbeitskräfte in Serbien zu verdanken - erklärte der serbische Premier in München nach einem Treffen mit deutschen Unternehmern.
- Wir haben hier mit anderen Unternehmern unsere Wirtschaftslage und Reformmaßnahmen besproche, sowie den schwierigeren, aber viel sichereren Weg in die Zukunft, die wir gewählt haben. Noch ein Unternehmen hat heute Interesse für Investitionen in Serbien und die Beschäftigung von zwei bis drei tausend Arbeitskräften gezeigt - sagte Vučić, wollte aber die Identität des Unternehmens nicht enthüllen.
Der Premier hat den Besuch in München durch Teilnahme am Wirtschaftsforum gestartet, wo er sich mit Vertreern von dreißig bayerischen Unternehmen wie Siemens, Airbus Defence and Space, einer Sparte der Airbus Gruppe, Tönnies, Osram, Philip Morris u.a. getroffen hat.
Das Treffen mit Vertretern der Automobil-, Metall- und Elektroindustrie wurde von der Wirtschaftskammer Serbien mit Hilfe der Handelskammer München veranstaltet.
An einer Pressekonferenz nach dem Wirtschaftsforum teilte Vučić mit, Bayern sei eines der wirtschaftliche stärksten Bundesländer in Deutschland, weshalb er mit positiven Auswirkungen dieses Besuchs rechne.
Während des Besuchs in München sollte Vučić dem bayrischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer, der Staatsministerin für Europaangelegenheiten und regionale Beziehungen Beate Merk und zahlreichen Unternehmern aus Bayern begegnen.

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