Weltbank genehmigt Förderprogramm für Serbien im Wert von 2,2 Mrd. USD
Mittwoch, 24.06.2015.
16:44
Der Vorstand der Weltbank genehmigte ein Förderprogramm für Serbien (CPF) für die folgenden fünf Jahren im Gesamtwert von 2,2 Mrd. USD, teilte die Bank mit.
Das Programm für den Zeitraum 2015-2019 (Geschäftsjahre 2016-2020) besteht aus einem Darlehen der Internationalen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (IBRD) im Wert von 1,6 Mrd. USD und einem Kredit der Internatioalen Finanz-Corporation (IFC) im Wert von 600 Mio. USD.
Die Weltbank will die Entwicklung einer wettbewerbsfähigen und inklusiven Wirtschaft in Serbien in den nächsten fühf Jahren und dadurch den EU-Beitritt Serbiens unterstützen, heißt es in der Mitteilung.
Der Vorstand der Weltbank begrüßte die kontinuierlichen Fortschritte Serbiens in der Realisierung der Srukturreform, die zur makroökonomischen Nachhaltigkeit und mehr Wettbewerbsfähigkeit führen sollten.
Sie haben das Engagement der Regierung Serbiens um die Reform erkannt, die noch früher durchzuführen waren, heßt es in der Mitteilung.
Die Strategie, die CPF enthält, ist im Einklang mit den veröffentlichten Doppelzielen der Weltbank: Bekämpfung der Armut und die Erhöhung der Lebensqualität für möglichst vie Börger.
CPF ist Folge einer Analyse, welche die Weltbank in Serbien durchführte (die sogenannte Systemanalyse Serbiens, SCD). Autoren der Analyse sind einig darüber, wie wichtig die Rückkehr auf den Pfad des Wirtschaftswachstums ist: Arme und benachteiligte Gruppen haben traditionelle vom wirtschaftlichen Aufschwung profitiert.
Um auf den Pfad des Wirtschaftswachstums zurückzukehren muss Serbien eine exportorientierte Wirtschaft entwickeln und die Beschäftigung von armen und nicht qualifizierten Menschen erleichtern.
Im Rahmen des CPF-Programms sollten die Weltbank, IFC und die Multilaterale Investitions-Garantie-Agentur (MIGA) Serbien helfen, notwendige Investitionen für das Wirtschaftswachstum und Schaffung neuer Arbeitsplätze anzuziehen.
- Serbien hat eine historische Chanche für die Beschleunigung der Reformen und des Wegs zum Fortschritt und zur EU-Integration. Wir glauben, dass die aktuelle Engagement für Reformen zum Wirtschaftswachstum führen werden, und das ist entscheidend für die Verringerung der Armut. Neben Bedingungen für das Wirtschaftswachstum sind wir der Meinung, dass man sich um die Verbesserung der Chancen für die Beschäftigung von benachteiligten Gruppen und nicht qualifizierten Arbeitskräften bemühen sollte, damit sie vom Wirtschaftswachstum profitieren können - sagte Tony Verheijen, Direktor des Weltbankbüros in Belgrad.
Die neue Strategie der Weltban stellt ein umfassendes Paket der Finanz- und Beratungsunterstützung, die bei der Realisierung der genannten Ziele helfen und das Land zum wettbewerbsfähigen EU-Mitglied machen sollten.
Das CPF wird sich auf zwei Prioritäten fokusieren. Wenn es um das Management der Wirtschaft und die Rolle des Staates geht, will die Weltbank die Bemühungen um die Erhöhung der Effizienz in der Verwaltung der öffentlichen Finanzen unterstützen, sowie der Fähigkeit der Verwaltung, die Reformen durchzuführen und öffentliche Dienstleistungen zu erbringen. Man will eine Lösung für mehr als 500 staatliche und gesellschaftliche Unternehmen sowie für die Erhöhung der Effizienz von Kommunal- und Straßenbauunternehmen finden.
Ein effizienter öffentlicher Sektor, der private Investitioen unterstützt und fördert und bürgern und Unternehmen gute Dienstleistungen bietet, ist entscheidende Bedingung für das Wirtschaftswachstum und die Verbesserugn der Lebensqualität in Serbien, so Verheijen.
- Wir sind überzeugt davon, der Regierung zu helfen, die Kosten zu reduzieren, und zugleich bessere Ergebnisse zu erzielen. Das sollte den Raum für die Entwicklung des Privatsektors in Serben schaffen - so Verheijen.
Die zweite Priorität ist das Wachstum des Privatsektors und die Erhöhung der Anzahl der Beschäftigten im Privatsektor. Die Weltbankgruppe will deshalb die Bemühungen der Regierung Serbiens um die Verbesserung des Geschäftsumfelds, die Schaffung eines transparenten und effizientes Systems und die Entwicklung eines hochwertigen Infrastrukturnetzes unterstützen. Die IFC und MIGA sollten die Entwicklung des Privatsektros fördern.
Die Bekämpfung der Armut schließt die Verabschiedung von Vorschriften für den Arbeitsmarkt, um die Beschäftigung von Armen, benachteiligten Gruppen und nicht qualifizierten Arbeitern zuerleichtern.
Die Weltbank finanziert derzeit acht Projekte in Serbien im Gesamtwert von 1,2 Mrd. USD. Das Portfolion der IFC hat den Wert von 417 Mio. USD (25 Projekte) erreicht. MIGA unterstützt derzeit sieben Projekte im Wert von 860 Mio. USD.

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