MIHAJLOVIĆ: Schadenersatzansprüche für den Verkehrskorridor 10 kosten uns bereits eine halbe Mrd. Euro
(Zorana Mihajlović)
Zahlreiche Schadensersatzansprüche und die erfolglose Zwangsenteignung während des Baus des Verkehrskorridors 10 hätten den Staat bereits mindestens eine halbe Mrd. EUR gekostet, behauptet die serbische Bau-, Verkehrs- und Infrastrukturministerin Zorana Mihajlović.
- Die Finanzverwaltung versucht derzeit, die Höhe der Enteingnungsentschädigung zu bestimmen. Die Tatsache, dass es keine einheitliche Methode dafür gibt, ermöglicht Grundstückbesitzern, sich zu beschweren und Gerichte entscheiden fast immer zu ihren Gunsten - erzählte die Ministerin in einem Interview für die Tageszeitung "Politika".
Mehrere Mio. USD sollten ehemaligen Grundbesitzern wegen der schlecht durchgeführten Enteignung beim Bau der Brücke Zemun-Borča ausgezahlt werden, fügte sie hinzu.
1,1 Mrd. EUR wurden einst für den Bau des Verkehrskorridor 10 vorgesehen. Nach seiner Vollendung Ende 2016 werden wir, laut ihren Worten, herausstellen, "wir könnten eineinhalb Korridore bauen".
Die Tatsache, dass heimische Bauunternehmen bisher keinen Auftrag für den Verkehrskorridor 10 gewinnen konnten, vor allem wegen der Dumpingpreise ausländischer Bieter, kommentierte die Ministerin mit Worten, gesunde heimische Unternehmen sollten Konsortien bilden und vereinigt mit der staatlichen Unterstützung rechnen. Der Staat werde sie keinesfalls finanziell unterstützen.
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