Norwegen Plant 1,7 km langen Riesentunnel für Schiffe
Über zehn Jahre lief die Tunnel-Diskussion, die Grundidee gibt es schon seit 1870. Das Verkehrsministerium von Oslo hat den Auftrag zur Ausarbeitung des Entwurfes bereits an die Küstenverwaltung von Kysrverket gegeben.
Der Tunnel wird ein Highlight für Touristen werden, aber der eigentliche Hintergrund ist es, für mehr Sicherheit im Schiffsverkehr zu sorgen. Durch den Tunnel zwischen Moldefjord bei Eide und dem Vanylvsfjord bei Kjode können Kapitäne die sehr schwierige Schiffspassage rund um Stadlandet umgehen und strömungsfrei durch den Berg schippern.
Die tückischen Strömungen sorgten im Fracht- und Personenverkehr schon mehrfach für Verspätungen oder gefährliche Zwischenfälle. So soll das Reisen für die Gäste sicherer und die Ankunftszeiten der Schiffe genauer werden, was ein wichtiger Aspekt für den Tourismus darstellt. Denn Fähren und Schiffe sind in Norwegen ein sehr wichtiges Transportmittel. Die Bauarbeiten für den Stad-Skipstunnel werden frühestens 2018 starten und in etwa vier Jahre dauern. Die Kosten liegen bei etwa 115 Millionen Euro.

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