"Simpo" könnte profitabel sein? - Staat investierte mehr als 130 Mio. EUR in den letzten 10 Jahren

- Ich hoffe, dass "Simpo" bald zu einem der Motoren der serbischen wirtschaftlichen Entwicklung wird - sagte Sertić. - Es handelt sich um eine große Herausforderung, weil dieses Unternehmen praktisch pleite ist. Wir haben seine Schulden in die staatliche Mehrheitsbeteiligung umwandelt, um das Unternehmen zu retten. Durch Umsetzung eines neuen Geschäftsplans, der auf den wirtschaftlich nachhaltigen Prinzipien beruht, könnten wir "Simpo" in ein profitables Unternehmen verwandeln.
Trotz der staatlichen Zuschüsse in Höhe von fast 130 Mio. EUR in den letzten zehn Jahren sei "Simpo", laut seinen Worten, noch immer nicht profitabel.
- Die letzten fünf Mio. Euro, die "Simpo" vom Staat als Kredit des Entwicklungsfonds erhielt, stellen die letzte direkte finanzielle Injektion des Staates in ein Unternehmen dar - sagte Sertić. - "Simpo" kann künftig vom Staat nur die Unterstützung beim Einstieg in einen neuen Markt oder die technische Hilfe erwarten.
Der Staat hat die Mehrheitsbeteiligung an "Simpo". Dadurch wurden alle Voraussetzungen für die Umsetzung eines Versorgungsprogramms für überschüssige Arbeitskräfte erfüllt. Der Staat habe 16 Mrd. Dinar für die umsetzung von Versorgugnsprogrammen für dieses Jahr vorgesehen, so der Minister Sertić.
Der Generaldirektor von "Simpo" Slađan Disić erinnerte daran, dass sich 1.384 Mitarbeiter schon Ende des letzten Jahres für das Sozialprogramm angemeldet haben. Nach dem Beschluss einer neuen Verordnung wird man noch eine Umfrage durchführen. Die genaue Anzahl der Mitarbeiter, die freiwillig kündigen und eine Abfindung erhalten möchten, sollte in den foglenden zehn Tagen bekannt gegeben werden, sagte er.
Simpo a.d. Vranje
Ministarstvo privrede Republike Srbije
Fond za razvoj Republike Srbije Niš

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