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Chinesen und Indier interessiert an Investitionen in RTB Bor

Quelle: Beta Sonntag, 15.02.2015. 23:11
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Podeli

(Fotortb.rs)
Chinesische Unternehmen und indische Investoren zeigen Interesse für die Finanzierung der Produktion im Bergbauunternehmen RTB Bor, erklärte gestern der serbische Premier Aleksandar Vučić, überzeugt davon, dass man in einem bis zwei Monate eine Einigung darüber erzielen werde.

Diese Investition würde die Eröffnung des Bergwerks Cerovo sowie die Steigerung der Produktion in Bergwerken Majdanpek und Borska jama ermöglichen, sagte Vučić an einer Pressekonferenz.

Die Privatisierung sollte bis Juli dieses Jahres definitiv vollendet werden und dadurch auch der Übergang in eine Marktwirtschaft, sagte er.

Großes Interesse unter ausländischen Investoren hätten nicht nur Landwirtschaftsbetriebe, sondern auch Unternehmen in anderen Sektoren geweckt, behauptet der Regierungschef.


- Es gibt mehr Interessenten an Greenfield-Investitionen als je zuvor. Vier große neue Investoren haben sich nur seit dem Anfang des Jahres angemeldet - sagte er. Investitionen im Wert von 349 Mio. EUR, die mit Hilfe der SIEPA realisiert werden, sollten 21.235 neue Arbeitsplätze schaffen, gab er bekannt.

Derzeit werden Projekte von weiteren 12 Unternehmen umgesetzt, die 6.748 Arbeiter beschäftigen sollten. Er wollte keine Details enthüllen.

Die türkische Halkbank habe die "Čačanska banka" übernommen, sagte Vučić und fügte hinzu, dass auch eine arabische Bank die Geschäftstätigkeit in Serbien vor dem Ende April aufnehmen sollte.

- Das wird Türen für türkische und arabische Investoren eröffnen - sagte er.

Die Regierung Serbiens habe mehrere potenzielle Investoren für die Stickstofffabrik "Azotara" in Pančevo gefünden, so Vučić.

- Es handelt sich nicht nur um Russen, sondern auch um einige ungarische Unternehmen, erklärte er.

Deutsche und Italienier zeigen Interesse fšr das Unternehmen "Prva petoletka" mit Sitz in Trstenik, und man sollte bald eine Einigung šber die gemeinsame Investition in FAP erielen, fügte er hinzu.


Inhaber und Geschäftsführer des deutschen Schlacht- und Fleischunternehmens Tönnies, Clemens Tönnies, der in Serbien investieren will, komme, laut Worten des serbischen Premiers, am 23. Februar zu Besuch in Belgrad.

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