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Chinesen und Schweden interessiert an "Simpo" - Staat kündigt Lösung für den Möbelhersteller in Vranje im Herbst dieses Jahres an

Quelle: Novosti Donnerstag, 05.02.2015. 00:52
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Podeli

(Fotosimpo.rs)
Wir verhandeln mit Banken über die Umschuldung und, wenn alles nach dem Plan verläuft, sollte "Simpo" bis September dieses Jahres nachhaltig werden. Der Möbelhersteller wird bis dann in der Lage sein, seine monatliche Verpflichtungen gegenüber Banken und Gläubigern aus seinem Umsatz zu erfüllen. Dragan Stevanović, Staatssekretär des serbischen Wirtschaftsministerium, kündigt dieses Szenario als Lösung für die langjährige Probleme des ehemaligen Möbelriesen mit Sitz in Vranje an.

Eine neue Ära beginne in "Simpo", mit einer neuen Funktionsweise des Unternehmens, behauptet er.

- Alles, wass nicht nachhaltig ist, wird in der Zukunft nicht mehr finanziert. Die Unternehmensfürurng muss vollständig rationalisiert werden - so Stevanović. - Abhängige Unternehmen werden völlig getrennt und sie müssen sich künftig selbst finanzieren, durch Herstellung von Möbeln. Das Schicksal der abhängigen Unternehmen, an denen sich die Muttergesellschaft mit hundert Prozenten beteiligt, sollte separat entschieden werden. Sie sollten unabhängig von der Muttergeselslchaft privatisiert werden. Die Regierung stellte fünf Mio. Euro für "Simpo", aber nur für sein Kerngeschäft.


Durch Realisierugn des beschriebenen Konzepts der Regierung und Verringerung der Mitarbeiterzahl um 1.400 durch ein Versorgungsprogramm will man "Simpo" viel attraktiver für potenzielle Investoren machen.

- Wir erwarten einen schwedischen Investor im März, und es gibt auch interessierte Partner aus china - erzählt der Staatssekretär. - Uns stehen seriöse und harte Verhandlungen mit ihnen wegen der Schulden und der geerbten Probleme im "Simpo" bevor. Gelingt es uns, den ganzen Plan bis September umzusetzen, werden wir einen strategischen Partenr und die langfristige Entwickung in Südserbien sichern.

Fabriken, in denen man keine Möbel, sondern "Schnaps, Schokolade und Blumen" hergestellt hat, sollten getrennt und separat zum Verkauf geboten werden, so Stevanović.
- Der größte Teil der überschüssigen Arbeiter, die sich für das Versorgungsprogramm angemeldet haben, sind in diesen Fabriken beschäftigt - erklärt unser Gast.
- Wir haben das geschlossen, aber es melden sich Interessenten auch für diese Anlagen, für die Farm auf Vlasina sowie für Gewächshäuser.

Schweden und Chinesen


Vertreter des chinesischen Unternehmens "Healthcare CO.LTD", das an Investitionen in "Simpo" interessiert ist, waren an einem Treffen in Belgrad Mitte Dezember.
- Dieses Unternehmen ist bereits in Ruma präsent, wo es eine Fabrik für die Herstellung von Matratzen aus Memory-Schaum betreiben - sagte Stevanović.
- Sie möchten ihr Geschäft in Serbien erweitern und die Herstellung von Möbeln aufnehmen. Schwedische Investoren zeigen auch Interesse für "Simpo". Man hat ein Treffen mit ihnen für den nächsten Monat anberaumt.
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