LJAJIĆ: Erlöse aus Verkauf der Telekom für die Rückzahlung ungünstiger Kredite und Investitionen
Montag, 05.01.2015.
11:03
Die Erlöse aus dem Verkauf des staatlichen Telekomanbieters sollten für die Rückzahlung von ungünstigen Kredite und einen neuen Investitionszyklus genutzt werden, gab der serbische Handelsminister Rasim Ljajić bekannt.
Der Haushaltsplan für 2015 enthalte weder Erlöse aus dem Verkauf des Stahlwerks in Smederevo und der Telekom, noch aus anderen Privatisierungen vor, sagte er.
- Wir haben zum ersten Mal die Ausgaben wie staatliche Garantien für öffentliche Unternehmen in den Staatshaushalt eingeschlossen. Solche Ausgaben wurden fürher nicht berücksichtigt, um das Haushaltsdefizit zu verringern, und alle bisherigen Regierungen haben das getan - so Ljajić.
- Wir haben jetzt staatliche Garantien in Höhe von 81 Mrd. Dinar als Haushaltsausgaben deutlich präsentiert, haben aber die zu erwartenden Erlöse aus dem Verkauf des Stahlwerks und der Telekom sowie aus der Privatisierung von 502 Unternehmen nicht in Haushaltseinnahmen eingeschlossen - so Ljajić.
Die Telekom Srbija sei ein angesehenes Telekommunikationsunternehmen, absoluter Marktführer wenn es um die Anzahl der Benutzer geht, aber seine Umsätze seien nicht auf dem entsprechenden Niveau.

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