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Konzessionsvertrag für Verkehrskorridor 11 Anfang 2015

Quelle: Beta Dienstag, 11.11.2014. 17:16
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Der Konzessionsverträge über den Bau und das Management von Teilstrecken des Verkehrskorridors 11 könnten Anfang 2015 unterzeichnet werden, gab die Bau- und Verkehrsministerin Serbiens, Zorana Mihajlović bkeannt.

In einem Interview für die Presseagentur "Beta" erklärte sie, dass der Staat über diese Konzession mit chinesischen Unternehmen China Road and Bridge Corporation (CRBC) und Shandong High-speed Group verhandele.

Es werden einige Konzessionenmodelle besprochen, die Möglichkeiten wie der Einzug der Maut, Verpachtung von Parzellen am Straßenrand und Verbindung mit anderen Projekten einschließen, so Mihajlović.

- Der Konzessionsvertrag sollte, Plänen zufolge, bis Ende des Jahres unterzeichnet werden, aber ich glaube nicht, dass wir das schaffen werden. Es wird vielleicht möglich sein, ein Modell zu wählen, und den Vertrag Anfang 2015 zu unterschreiben - sagte sie.

Wo immer es möglich ist, wird man infrastrukturelle Projekte durch Konzessionen oder bestimmt Partnerschaften umsetzen, um die neue Verschuldung des Staates zu vermeiden, sagte Mihajlović.

Man überlege die Konzession für die Straße Belgrad-Zrenjanin, für welche eine detailhafte Durchführbarkeitsstudie erstellt wird, sagte sie.

- Die wichtigsten Projekte sind jene, die wir bereits gestart haben. Das gilt für sowohl für Eisenbahnstrecken als auch für Straßen. Der Verkehrskorridor 10 muss vollendet werden, bis 2016, wie wir gesagt haben. Das ist die optimalste und reale Frist ... Diese Straße könnte fürher vollendet werden, aber wir möchten die Frist für die Fertigstellung nicht verändern - erklärte Mihajlović.

Für die Strecke Belgrad-Novi Sad wird ein Projekt erstellt, das bis Mai 2015 vollendet werden sollte. Über diese Eisenbahnstrecke wird man in nur einer halben Stunde in Novi Sad ankommen.

Regierungschefs Chinas, Ungarns und Serbiens sollten am Gipfeltreffen im Dezember dieses Jahres in Belgrad ein "bestimmtes Dokument" für die Eisenbahnstrecke Belgrad-Budapest unterzeichnen, als Grundlage für die Erstellung der Durchführbarkeitsstudie.

Alle infrastrukturellen Projekte in Serbien hätten sich, laut ihren Worten, verzögert, außer der Brücke Zemun-Borča. Der Staat hat bisher nie Unternehmen für die Verspätungen verklagt, aber es sei passiert, dass der Staat wegen der Verspätung verklagt wird, sagte die serbische Verkehrsministerin.

Zu Verspätungen sei am häufigsten wegen der mangelhaften Projekte und Probleme mit der Enteignung gekommen, aber auch wegen der Unfähigkeit der Unternehmen, Aufträge zu erledigen.

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