200-Millionen-Euro-Investition ungewiss - Griechisches "Lamda" verklagt Serbien?
Es ist genau 11 Jahren, seit einer der größten Bekleidungshersteller Ex-Jugoslawiens "Beko" pleitegegangen ist. Im Untersched zu aktuellen Schuldnern, bei denen Verpflichtungen den Vermögenswert mehrach übertreffen, ist dieses Unternehmen seit Jahren schuldenfrei, berichtet das Wochenmagazin NIN.
"Beko" gehört, leider, auch zu den Rekordlern, wenn es um die Länge des Insolvenzverfahrens geht, dessen Ende noch nicht in Sicht ist. Ehemalige und aktuelle Msseverwalter, mit denen NIN gesprochen hat, sind einig, dass die Bedingungen für die Planung der letzten mündlichen Verhandlung und den Abschluss des Insolvenzverfahrens nicht erfüllt sind, mindestens, bis die Rechtsstreitigkeiten über den Verkauf eines Teils des Unternehmensvermögens vollendet werden.
Der Käufer des zentralen Gebäudes von "Beko", dem Park Kalemegdan gegenüber, das griechiche Untenrehmen "Lamda development" droht mit einer Anklage vor dem Internationalens Schiedsgericht, wenn die Eigentumsverhältnisse nicht bald geklärt werden, weil es sieben Jahre nach der Unterzeichnung des Kaufvertrags das Objekt nicht übernehmen und den Wohn- und Geschäftskomplex "Belgrade corner" an Stelle der bestehenden Fabrik (90.000 m2) nicht bauen kann. - Wir haben das zentrale Gebäude von "Beko" noch im August 2007 ersteigert. Man hat uns im Vertrag versprochen, dass wir das Objekt spätestens bis Ende dieses Jahres übernehmen bzw. für jeden Tag der Verzögerung, ein Promille des Kaufpreises oder genauer gesagt 55.800 Euro täglich zu erhalten. Jetzt ist 2014, und wir haben das Objekt noch nicht übernommen, die Investition hat sich verspätet und eine Lösung ist noch immer nicht in Sicht. Wir haben alles transparent getan und möchten jetzt, dass man uns einen Teil des bereits investierten Geldes zurückzahlt oder uns endlich die Realisierung des Projekts ermöglicht. Wenn das nicht bald geschieht, sind wir bereit, vor Internationales Schiedsgericht zu gehen. Wir haben zu lange gewartet und können sehen, dass man in Serbien immer häufiger große Projekte erwähnt, die in einigen Monaten gestertet werden können - erzählte Zisimos Danilatos, Entwicklungsdirektor bei "Lamda" in einem Interview für NIN. - Wir möchten Vertreter des Staates fragen, ob sie unsere Investition im Wert von 200 Mio. Euro möchten oder nicht - sagt Danilatos entschlossen.

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